Rückruf Mazda MX-30 benötigt neuen Beifahrerairbag

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Tanja Schmitt

Zu schwache Nähte des Luftsacks könnten den Insassenschutz minimieren. In Deutschland müssen knapp 4.350 Elektroautos für eine halbe Stunde zur Reparatur.

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Der MX-30 benötigt einen neuen Beifahrerairbag.
Der MX-30 benötigt einen neuen Beifahrerairbag.
(Bild: Mazda)

Ein Problem mit dem Beifahrerairbag sorgt für einen weiteren Rückruf des Mazda MX-30. Ging es bei der ersten Aktion für das Elektroauto noch um ein Software-Update, ist nun bei europaweit 13.555 Einheiten Handarbeit erforderlich. Sie benötigen einen neuen Beifahrerairbag, dessen Tausch etwa eine halbe Stunde dauern soll.

Der Airbag-Hersteller habe bei einem „Hochtemperatur-Entfaltungstest“ festgestellt, dass die Nähte des Beifahrerairbags im Falle der Auslösung aufplatzen könnten, teilte Mazda Motors Deutschland vergangene Woche mit. Dies gilt für SUV aus dem Bauzeitraum 19.05. bis 24.11.2020. „Die Halter der betroffenen Fahrzeuge werden vom Kraftfahrt-Bundesamt kontaktiert und zur Reparatur in die Werkstatt gebeten“, kündigte der Importeur an. Die Aktion mit dem internen Code „AMA020A“ umfasst in Deutschland 4.348 Fahrzeuge.

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Freier Journalist