Mercedes-Benz zieht im Service davon

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Karosserie- und Lackreparaturen

Vor den Reparaturarbeiten in der Werkstatt steht die Diagnose. Die Software Xentry bietet seit 2008 allen Servicebetrieben einen einheitlichen Einstieg und vereint Diagnoseanwendungen und -prozesse unter einem Dach.

Mit dem Gerät „Star Diagnosis Compact4“ unterstützt Mercedes-Benz Servicemitarbeiter bei der Auswertung möglicher Fehlerquellen. Dazu gehört auch die drahtlose Fahrzeugdiagnose von SDconnect. Dieses System übermittelt Daten zur Fehlererkennung per WLAN an Star Diagnosis Compact4. Die Übertragung erfolgt im Werkstattmodus über eine Funkstation in das IT-Netz der Werkstatt. Wenn gewünscht sendet SDconnect im Straßenmodus Daten direkt an das Diagnosegerät – auch außerhalb der Werkstattumgebung.

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So kann sich der Monteur bei der Diagnose frei bewegen. Das in SDconnect eingebaute Star Diagnosis CANtool eröffnet dem Betrieb weitere Wege zur Fehlersuche. Mit ihm kann der Servicebetrieb Datenströme im Fahrzeug überwachen und aufzeichnen.

Um optische Kleinschäden an Karosserie und Lack günstig beseitigen zu können, hat die MBVD ein eigenes Konzept entwickelt: „Mercedes Benz Repair Partner“. Mithilfe dieses Reparatursystems lassen sich beispielsweise Steinschlagschäden und Dellen beheben, eine Nanolack- und Felgenversiegelung durchführen oder Kunststoff- und Aluminiumteile reparieren. Neben dem Schweißen kommt bei Aluminiumreparaturen oftmals Schrauben, Kleben oder Nieten zum Einsatz. „Es ist wichtig, dass wir Karosseriearbeiten im gesamten Servicenetz sicherstellen können, weil wir nicht nur Zehn-, Zwanzig-, oder Dreißigtausend-Euro-Schäden vorfinden. Oft sind kleinere Dellen zu beseitigen, ein Kotflügel oder eine Tür auszutauschen. Das alles gilt es in den Betrieben unserer Servicepartner instand zu setzen“, resümiert Hansen.

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