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Mercedes-Rückruf: Fehlende Schweißpunkte beim Sprinter

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Yvonne Simon

Nutzfahrzeugpartner von Mercedes-Benz müssen über 2.700 Fahrzeuge mit offenem Baumuster kontrollieren und gegebenenfalls an der A-Säule nacharbeiten. Das kann bis zu sieben Stunden dauern.

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Der Sprinter-Rückruf betrifft nur offene Baumuster.
Der Sprinter-Rückruf betrifft nur offene Baumuster.
(Bild: Daimler)

Der Nutzfahrzeugbereich von Daimler ruft weltweit 2.743 Mercedes-Benz vom Typ Sprinter zurück. Die bestätigte ein Konzernsprecher auf Nachfrage. Eine Stückzahl für Deutschland konnte er nicht nennen. Betroffen seien nur so genannte offene Baumuster wie zum Beispiel Pritschenwagen, betonte er.

Diese Fahrzeuge laufen im brandenburgischen Werk Ludwigsfelde vom Band. Dort wurden zwischen 11. September und 11. Oktober des vergangenen Jahres unter Umständen nicht alle Schweißpunkte an der A-Säule gesetzt. Dies könne die Crashsicherheit der Transporter negativ beeinflussen und im Falle eines Unfalls das Verletzungsrisiko für die Insassen erhöhen, so der Sprecher.

In der Vertragswerkstatt steht eine Kontrolle der Karosserie an. Sollten fehlende Schweißpunkte festgestellt werden, müssen diese nachträglich gesetzt werden. Dann kann die Abhilfemaßnahme bis zu sieben Stunden dauern.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist