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Mercedes-Rückruf: Sprinter braucht zwei Software-Updates

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Yvonne Simon

Die Hintergrundbeleuchtung des Warnblinkschalters und das optionale Ausstiegsassistenzsystem benötigen jeweils eine korrigierte Software. Über 2.000 Transporter müssen zu den deutschen Vertragshändlern.

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(Bild: Daimler)

Für Sprinter-Modelle aus dem Bauzeitraum Dezember 2017 bis Mai beziehungsweise Juni 2018 sieht Mercedes-Benz seit Juli zwei Rückrufaktionen vor. Den Ersten löst eine fehlerhafte Software aus. Sie führt zur Deaktivierung der Hintergrundbeleuchtung des Warnblinkschalters. Der Schalter ist damit in der Dunkelheit schlecht zu erkennen.

„Das Steuergerät wird mit einer korrigierten Software aktualisiert“, erklärte eine Sprecherin des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) die Abhilfemaßnahme. Weltweit betrifft die Aktion laut ihren Aussagen 6.181 Fahrzeuge, davon 1.718 in Deutschland.

Etwas kleiner ist der zweite Rückruf. Er betrifft nur Fahrzeuge mit dem optionalen Ausstiegswarner. Bei 1.538 Transportern kann es zu einer frühzeitigen Deaktivierung des Ausstiegsassistenzsystems nach dem Abschalten der Zündung kommen. Bei Ausstieg in Gefahrensituationen erfolge dann keine Warnung. Auch in diesem Fall soll ein Software-Update das Problem beseitigen – in Deutschland bei 352 Exemplaren. Beide Rückrufe werden vom KBA überwacht.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist