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Mercedes: Rückrufe für A-, C- und E-Klasse

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Christoph Seyerlein

Beim der Mercedes-Benz A-Klasse könnte es zu einem Kurzschluss und Fahrzeugbrand kommen, bei den anderen Baureihen zum Ausfall der elektrischen Lenkkraftunterstützung.

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Auch die Mercedes A-Klasse ist von einem Rückruf betroffen.
Auch die Mercedes A-Klasse ist von einem Rückruf betroffen.
(Bild: Daimler)

Zwei neue Rückrufe bei Mercedes-Benz behandeln Probleme mit der Elektrik bei der A-Klasse und der Lenkung bei der C- und E-Klasse, sowie dem GLC. Da im ersten Fall nur drei Produktionsmonate der Baureihe 177 betroffen sind und im zweiten Fall nur zwei der Baureihen 205, 213, 238 und 253, dürfte es sich eher um kleine Aktionen handeln. Angaben zur Stückzahl machte der Hersteller wie gewohnt nicht.

Zwischen dem April und Juni 2018 wurde bei der A-Klasse der Flachleiter des Starter-Leitungssatzes fehlerhaft verlegt. „Im weiteren Produktionsprozess könnte die Isolation eines nicht ordnungsgemäß positionierten Flachleiters beschädigt worden sein“, erklärte ein Daimler-Sprecher auf Anfrage. Laut KBA könnte es zu einem Kurzschluss und Fahrzeugbrand kommen. Die Gefahrenabwehr besteht in der Prüfung und gegebenenfalls dem Austausch des Flachleiters. Der Werkstattaufenthalt dauert maximal 2,5 Stunden.

Noch länger dauert die zweite Aktion, denn hier steht ein Austausch der kompletten Lenkanlage an. Ursache für den etwa vier Stunden langen Eingriff ist ein mangelhafter Sensor innerhalb der Elektrolenkung. „Sollte der Sensor ausfallen, würde die Rotorlage des Elektromotors innerhalb der Lenkung nicht mehr erkannt und in Folge die Lenkkraftunterstützung deaktiviert werden“, so der Sprecher. Potenziell betroffen sind nur Fahrzeuge mit Allradantrieb aus dem Produktionszeitraum Juli und August des vergangenen Jahres.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist