Chinesischer Autobauer MG will einen Händler in jeder Stadt über 100.000 Einwohnern

Autor: Andreas Wehner

Agenturvertrieb, Elektroautos und eine langfristige Strategie: MG ist zurück in Deutschland. Die ersten Händler sind am Netz, seit Januar sind die Autos des zum chinesischen SAIC-Konzern gehörenden Fabrikats bestellbar. Philipp Hempel, Sales & Network Director DACH, sprach mit »kfz-betrieb« über die Pläne von MG.

Mit dem ZS EV ist MG im vergangenen Jahr in einigen europäischen Ländern gestartet.
Mit dem ZS EV ist MG im vergangenen Jahr in einigen europäischen Ländern gestartet.
(Bild: MG)

Seit Januar sind in Deutschland wieder MG-Fahrzeuge erhältlich. Trotz der durch die Covid-19-Pandemie angespannten Wirtschaftslage hat das Fabrikat, das zum chinesischen SAIC-Konzern gehört, den Marktstart gewagt. Und das halbwegs geräuschlos. „Wir haben einen absichtlich nicht ganz sichtbaren Start hingelegt. Wir sind nur sehr lokal aufgetreten und haben immer dort Werbung gemacht, wo gerade ein neuer Partner ans Netz kam“, erläutert Philipp Hempel, Sales & Network Director DACH bei MG Motor Deutschland.

20 Händlerstandorte hat das Fabrikat bislang, weitere sollen folgen. „Wir wollen in jeder Stadt über 100.000 Einwohnern vertreten sein“, sagt Hempel. Das entspräche etwa 80 Händlerstützpunkten zum Jahresende. MG setzt auf den Agenturvertrieb und verkauft die Autos auf eigene Rechnung. Die Händler erhalten eine Kompensation pro Fahrzeug nach einem gestaffelten Modell. Die Partner bekommen sowohl die Verkaufsvermittlung als auch die Auslieferung vergütet.

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Redakteur Newsdesk Automotive