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Mini-Rückruf: Countryman benötigt Crashblech

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Yvonne Simon

Der BMW-Konzern hat einen Rückruf für den Mini Countryman gestartet. Bei dem Kompakt-SUV besteht eine erhöhte Gefahr der Beschädigung der Kraftstoffhochdruckpumpe bei einem Frontalcrash.

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Mini ruft den Countryman zurück.
Mini ruft den Countryman zurück.
(Bild: Mini)

Der BMW-Konzern ruft weltweit 50.750 Exemplare der Modelle Mini One Countryman und Cooper Countryman (F60) aus dem Produktionszeitraum Dezember 2016 bis August 2018 zurück. Bei den Fahrzeugen fehlt ein Schutzblech, wie ein Konzernsprecher auf Anfrage erklärte. Dieses wurde entwickelt, „um bei einem möglichen Unfall ein Abknicken des Mengensteuerventils der Kraftstoffhochdruckpumpe zu verhindern“.

Nach einem Unfall mit Beschädigung der Fahrzeugfront könnte sich durch das fehlende Bauteil die Brandgefahr erhöhen. Daher bestellt der Hersteller hierzulande circa 4.320 Halter in die Vertragswerkstätten ein. Für die Nachrüstung eines sogenannten „Crashblechs“ ist etwa eine Stunde vorgesehen. Die Durchführung des Rückrufs „0013900200“ vermerkt der Mini-Partner in der internen Datenbank. Unfälle im Zusammenhang mit dem Fehler sind dem Hersteller nicht bekannt.

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 Niko Ganzer

Niko Ganzer

Freier Journalist