Mitgebrachte Ersatzteile Mitbringen? Nein danke!

Autor Jakob Schreiner

Viele Kfz-Betriebe akzeptieren mitgebrachte Ersatzteile. Doch jetzt gibt es Widerstand.

Sollten Werkstätten von Kunden mitgebrachte Ersatzteile einbauen oder ablehnen? Darüber gibt es in der Kfz-Branche immer wieder Diskussionen.
Sollten Werkstätten von Kunden mitgebrachte Ersatzteile einbauen oder ablehnen? Darüber gibt es in der Kfz-Branche immer wieder Diskussionen.
(Bild: Promotor)

Die Frage, ob ein Kfz-Betrieb Ersatzteile einbauen sollte, die der Kunde mitgebracht hat, löst seit Jahrzehnten Diskussionen aus. Denn eine klare Antwort scheint es nicht zu geben. Das zeigte sich jüngst wieder auf der Facebook-Seite des Branchenmagazins »kfz-betrieb«: Hier verfassten Nutzer binnen kürzester Zeit unter den entsprechenden Postings fast 300 Kommentare. Und über Instagram meldeten sich nach der „Sonntagsfrage“, an der sich knapp 2.000 Personen beteiligten, einige Abonnenten zu Wort. Einige Werkstattinhaber traten auch direkt mit der Redaktion in Kontakt, um ihre Erfahrungen und den Umgang mit diesem Thema zu teilen.

Laute Minderheit

Die Branche ist in zwei Lager gespalten: Die Mehrheit der Kfz-Betriebe akzeptiert stillschweigend die als verpönt geltende Praxis. Aber die deutlich geringere Anzahl an Werkstätten, die den Einbau mitgebrachter Teile ablehnt, gibt lautstark den Ton an bei der Diskussion um dieses Thema.