Nach Absatzplus: BMW will weiter wachsen

Rekordjahr für Rolls-Royce, Mini im Minus

| Autor: Andreas Wehner

Der neue BMW 3er soll 2019 das Wachstum befeuern.
Der neue BMW 3er soll 2019 das Wachstum befeuern. (Bild: BMW)

Nach einem Plus im vergangenen Jahr rechnet der BMW-Konzern auch 2019 mit steigenden Verkäufen. „Wir wollen trotz der herausfordernden Marktbedingungen unseren Erfolgskurs fortsetzen und profitabel wachsen. Rückenwind bekommen wir durch neue Modelle wie den brandneuen BMW X7 und die siebte Generation der BMW 3er Reihe. Die BMW Group strebt 2019 ein leichtes Absatzplus an“, sagte Vertriebsvorstand Pieter Nota am Freitag laut einer Mitteilung. Mit dem Brexit und dem Handelsstreit zwischen China und den USA schweben jedoch zwei große Unbekannte über dem Geschäft des Autobauers, die massive Auswirkungen haben könnten.

2018 verkaufte der Konzern wie bereits mitgeteilt 2,49 Millionen Autos seiner drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce, was einem Plus von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Verantwortlich für das Wachstum ist vor allem der chinesische Markt, wo der Konzern seine Verkäufe um 7,7 Prozent steigerte. In der gesamten Vertriebsregion Asien legte BMW um 3,2 Prozent zu. In Amerika verbuchten die Münchner ein Plus von 1,4 Prozent, während sie in Europa ein leichtes Minus von 0,3 Prozent hinnehmen mussten.

Die Kernmarke BMW legte 2018 um 1,8 Prozent zu. 2,13 Millionen Auslieferungen reichten jedoch nicht, um am Konkurrenten Mercedes vorbeizuziehen. Die Stuttgarter waren im vergangenen Jahr mit 2,31 Millionen verkauften Fahrzeugen die Nummer eins im Premiumsegment. Spätestens 2020 will BMW diese Position zurückerobern. Die VW-Premiumtochter Audi schaffte aufgrund von Problemen mit der WLTP-Umstellung nur 1,81 Millionen Einheiten.

Mini-Fahrzeuge waren 2018 weniger gefragt. Der Absatz des Fabrikats sank im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent auf 362.000 Fahrzeuge. BMWs Luxus-Ableger Rolls-Royce dagegen erzielte mit rund 4.100 Auslieferungen ein Plus von 22,2 Prozent und verbuchte damit den höchsten Absatz in der Unternehmensgeschichte.

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