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Nachwuchskräfte auf Erfolgskurs

| Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

An den Nachwuchskräften hängt die Zukunft des Kfz-Gewerbes. Zahlreiche Ausbildungsbetriebe sowie junge Männer und Frauen haben wieder eine tolle Leistung erbracht. Die Innungen feierten gemeinsam mit den Prüflingen sowie Gästen.

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Karl Burghart (stellv. Obermeister) bei der feierlichen Freisprechung der Kfz-Innung München-Oberbayern.
Karl Burghart (stellv. Obermeister) bei der feierlichen Freisprechung der Kfz-Innung München-Oberbayern.
(Bild: Innung)

Dass das Kfz-Gewerbe zu den großen Branchen gehört, die die Aus- und Weiterbildung fördern, habe viele Innungen in den vergangenen Wochen ein weiteres Mal unter Beweis gestellt: Mit diversen Freisprechungen und Meisterfeiern ehrten sie die Nachwuchskräfte.

In München wurden 250 technische und kaufmännische Auszubildende des oberbayerischen Kraftfahrzeuggewerbes freigesprochen. Die Redner lobten vor rund 400 Gästen den Einsatz der jungen Männer und Frauen. Karl Burghart, stellvertretender Obermeister der Kfz-Innung München-Oberbayern, erinnerte die Prüflinge daran, wie wichtig es ist, sich etwas zuzutrauen und die Herausforderung anzunehmen, um mit festem Willen die gesteckten Ziele zu erreichen.

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Für sehr gute Leistungen in der Sommerprüfung 2016 gratulierte Burghart sechs frischgebackenen Kfz-Mechatronikern. Nils Paul (Schwerpunkt System und Hochvolttechnik) sowie Dennis Auer, Christian Graf, Marvin Sam Batshoun, Marie-Louise Straub und Michael Mittasch (alle Schwerpunkt Pkw). Bester Absolvent der Automobilkaufleute mit sehr guten Leistungen war Markus Karadeniz.

Bei der Kfz-Innung Schwaben feierten 85 Meisterkurs- und 9 Servicetechniker-Absolventen sowie 50 Absolventen der Sommer-Gesellenprüfung mit rund 330 Gästen die bestandene Prüfung. Andreas Kinker (Bester im Meisterkurs 2015), Dominik Hofmann und Michael Mayr (Beste im Meisterkurs 2016), wurden von Petra Brandl, Vorsitzende des Meisterprüfungsausschusses, und Obermeister Alois Huber geehrt. Bei den Gesellen legte Phillip Schubaur die beste Sommerprüfung ab. Die Urkunde „bester Ausbildungsbetrieb“ erhielt sein Betrieb Auto Höss aus Dinkelscherben.

Mit internationalen Gästen fand die Meister- und Gesellenfeier in Frankfurt am Main statt. Neben Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden waren auch Gäste aus Tel Aviv vertreten. Der Präsident des Israelischen Kfz-Verbandes IGA (Israel Garage Association), Ronan Levy, reiste mit seinem Vorstand und seinem Vizepräsidenten für berufliche Bildung, Kobi Avital, an.

„Sie haben bewiesen, dass Sie lernen können, dass Sie angebotenes Wissen aufzunehmen und umzusetzen in der Lage sind“, lobte Obermeister Thomas Holler. Den Jungmeistern rief er zu, sich in Prüfungsausschüssen der Innungen zu engagieren. Das Ehrenamt brauche junge Prüfer.

Die beste Meisterprüfung von 63 Absolventen legte André Wuttke ab, gefolgt von Frank Pfeifer und Christoph Simon. Stella Vogler war die einzige Frau unter den Jungmeistern und erhielt mit dem Meisterbrief den größten Applaus. Von den 33 erfolgreichen Absolventen der Gesellenprüfung war Fabian Hrdliczka der Beste. Die folgenden Plätze gingen an Alexander Henz und Matthias Gleißenberg. Seit vielen Jahren zu Gast sind die Kollegen des Karosseriebauerhandwerks. Diese ehrten Jannis Wetscher als besten Meister und Alexander Magnus als besten Junggesellen.

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