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Neue Toyota-Verträge unter Dach und Fach

| Autor: Julia Mauritz

Zum 1. Oktober 2020 treten die neuen Toyota- und Lexus-Verträge in Kraft. Händlerverbandspräsident Frank Levy schildert im Interview mit »kfz-betrieb«, warum er das neue Regelwerk nur als Kompromiss sieht und was ihm beim neuen Margensystem sauer aufstößt.

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Frank Levy, Präsident des Toyota & Lexus-Händlerverbands.
Frank Levy, Präsident des Toyota & Lexus-Händlerverbands.
(Bild: TLHV)

Frank Levy: Wir haben ein Jahr lang sehr intensiv mit dem Importeur diskutiert – es waren harte und durchaus auch zähe Verhandlungen. Mit dem Ergebnis sind beide Parteien weit weg von ihren Maximalforderungen– es ist ein klassischer Kompromiss. Wir haben uns als Verband dennoch für die Empfehlung ausgesprochen, den Toyota-Vertrag zu unterzeichnen. Wir haben das maximal Mögliche erreicht. Der Lexus-Vertrag ist indes noch nicht in trockenen Tüchern.

Was waren besonders strittige Punkte?

Es handelt sich um einen europäischen Vertrag, den der Importeur so weit wie möglich ohne länderspezifische Änderungen durchsetzen wollte. Es gab folglich noch nie so viele grundlegende Änderungen, die das Geschäftsmodell der Händler betreffen. Strittig war vor allem, dass sich Toyota darin das Recht einräumt, im Hinblick auf künftige digitale Vertriebskonzepte in den Wettbewerb mit dem Handel zu treten. Es gibt zwar aktuell noch kein konkretes Direktvertriebsmodell, aber der Vertrag wurde so gestaltet, dass sich Toyota diesbezüglich maximal absichert.

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 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Redakteurin