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Neuer Motor, mehr Reichweite: Der Audi A3 Sportback G-Tron ist zurück

Autor: Christoph Seyerlein

Nach einigen Monaten WLTP-bedingter Pause ist der Audi A3 Sportback G-Tron wieder bestellbar. Äußerlich bleibt bei dem Gas-Auto alles beim Alten, technisch haben sich aber einige Dinge verändert.

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Der Audi A3 Sportback G-Tron ist wieder bestellbar.
Der Audi A3 Sportback G-Tron ist wieder bestellbar.
(Bild: Audi)

Wenige Wochen nachdem VW seine Modelle Golf und Polo wieder mit Gasantrieb ins Programm genommen hat, zieht nun Audi nach: Wie der Hersteller am Donnerstag vermeldete, ist der Audi A3 Sportback G-Tron ab sofort wieder bestellbar – nachdem er einige Monate aus WLTP-Gründen nicht verfügbar war. Der Basispreis des Autos liegt bei 30.600 Euro.

Wie die VW-Fahrzeuge erhält auch der G-Tron im neuen Modelljahr einen dritten Gastank. Den Platz dafür haben die Ingenieure geschaffen, indem sie den Benzintank verkleinert haben – er fasst nun noch neun Liter. In die Gastanks passen insgesamt rund 18 Kilogramm CNG. Als Motor ist ein 1,5-Liter-TFSI-Aggregat mit 96 kW/131 PS verbaut. Die Reichweite im reinen Gas-Betrieb liegt nach WLTP-Messung bei 400 Kilometern.

Bei den Gasbehältern setzt Audi auf verschiedene Materialien. Wie bisher gibt es zwei glasfaserverstärkte (GFK) Kunststofftanks unter dem Gepäckraumboden, die den Kraftstoff mit bis zu 200 bar Betriebsdruck speichern. Eine Blase aus gasdichtem Polyamid bildet die innere Lage.

Sicherheitsvorgaben weit übertroffen

Der Einsatz von GFK soll laut Audi nicht nur die Stabilität verbessern – der Verbundstoff ist auch ein optischer Indikator für Beschädigungen. Wird die Schicht etwa bei einem Unfall beschädigt, färbt sie sich milchig-weiß. Bei der Herstellung wird jeder Behälter mit 300 bar hydraulisch geprüft, bevor er ins Auto kommt. Der durchschnittliche Berstdruck liegt mit rund 580 bar nochmals deutlich höher und übertrifft damit klar die gesetzlichen Anforderungen von 470 bar.

Das neue, dritte Gasbehältnis ist dagegen eine Stahlflasche, die vier Kilogramm Kraftstoff fasst.

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Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«