Suchen

Neuer Takata-Rückruf auch bei Mitsubishi

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Jakob Schreiner

Das KBA nennt bei seiner neuen Warnmeldung exakt die gleichen Modelle und Baujahre wie schon bei einem früheren Rückruf aus dem Jahr 2016. Diesmal geht es aber um beide Frontairbags, bei denen die Gasgeneratoren getauscht werden müssen.

Firmen zum Thema

Rund 16.700 Fahrzeuge sind vom Rückruf betroffen.
Rund 16.700 Fahrzeuge sind vom Rückruf betroffen.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Nach Honda und Mazda hat ein weiterer japanischer Hersteller einen Takata-Rückruf für Deutschland angekündigt. Mitsubishi holt in Deutschland 16.672 Einheiten des Lancer (inkl. Evolution) und des Kleinstwagens i-Car (bei uns nur in der Elektrovariante i-Miev im Angebot) der Baujahre 2003 bis 2008 in die Werkstatt. Das ist exakt die Stückzahl, die für einen bereits im Sommer 2016 gemeldeten Rückruf genannt wurde.

Damals erklärte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in seinem Hinweis zur Aktion „R30297“ nur den Beifahrerairbag zum Gefahrenherd. Diesmal geht es im Rahmen der Aktion „R30358“ bzw. „18-031-SR“ offenbar um den Tausch der Gasgeneratoren auf der Fahrer- und Beifahrerseite. Nach wie vor scheint die Gefahr einer Explosion des Metallgehäuses in unserer Klimazone eher gering, denn das KBA überwacht den Rückruf nach eigenen Angaben nicht.

(ID:45786291)

Über den Autor

 Niko Ganzer

Niko Ganzer

Freier Journalist