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Nicht nur der Preis zählt

Autor: Silvia Lulei

Der neue Mercedes-Benz Sprinter wird im Wiederverkauf die Nummer eins unter den Transportern. Schwacke prognostiziert einen hohen Restwert.

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Der neue Mercedes-Benz Sprinter ist seit Juni auf dem Markt.
Der neue Mercedes-Benz Sprinter ist seit Juni auf dem Markt.
(Bild: Daimler AG)

Seit Juni ist der neue Mercedes-Benz Sprinter auf dem Markt. Es ist die dritte Generation des Transporters, dessen Name oft als Synonym für eine ganze Fahrzeugkategorie genannt wird. Schwacke hat sich den Neuzugang auf dem Transportermarkt genauer angesehen und bescheinigt ihm einen herausragenden Restwert von 44,2 Prozent vom einstigen Neupreis, wenn er in drei Jahren und mit einer Laufleistung von 60.000 Kilometern als Gebrauchtwagen vermarktet wird. Damit hat der neue Sprinter im Remarketing einen messbaren finanziellen Vorteil gegenüber seinen schärfsten Konkurrenten.

Schwacke lobt bei der Betrachtung des neuen Sprinter nicht nur das überarbeitete Design („Sensual Purity“, wie es bei Mercedes-Benz heißt), sondern auch die hohe Variantenvielfalt (mehr als 1.700 verschiedene Ausführungen laut Mercedes-Benz) sowie die Konnektivität.

Schwacke prognostiziert dem neuen Mercedes-Benz Sprinter einen höheren Restwert als seinen Wettbewerbern. (Zum Vergrößern bitte klicken!)
Schwacke prognostiziert dem neuen Mercedes-Benz Sprinter einen höheren Restwert als seinen Wettbewerbern. (Zum Vergrößern bitte klicken!)
(Bild: Mercedes-Benz)

Der allgemeine Preisdruck auf dem Transportermarkt und die komplexen Ansprüche der Kunden haben zu zahlreichen Kooperationen unterschiedlicher Automobilkonzernen geführt und einige sogenannte „Geschwister“ hervorgebracht, wie beispielsweise Fiat Ducato/Citroën Jumper/Peugeot Boxer oder Renault Master/Opel Movano/Nissan NV400. Mercedes ging den umgekehrten Weg und trennte sich von Kooperationspartner VW. Der Sprinter wird nun unabhängig vom Crafter entwickelt und produziert.

Der gemeinsam mit dem neuen MAN TGE in einem neu gebauten Werk in Polen produzierte VW Crafter legte 2017 ordentlich vor und präsentierte sich mit einer großen Vielfalt an Varianten. Schwacke ist aber der Meinung, der Sprinter würde dem Crafter in nichts nachstehen. Was den Unterschied im Wiederverkauf letztendlich ausmache, sei das professionelle Servicenetz, so die Marktexperten von Schwacke.

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Über den Autor

 Silvia Lulei

Silvia Lulei

Chefredakteurin »Gebrauchtwagen Praxis«, Vogel Communications Group