Ostermeier: Neuer K&L-Standort in München

Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Ausgerüstet mit neuer Technik kann der Münchner K&L-Betrieb Ostermeier seine Kapazität deutlich erhöhen – bei gleicher Mitarbeiterzahl.

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Das neue Gebäude der Firma Ostermeier entstand in etwa zehn Monaten Bauzeit.
Das neue Gebäude der Firma Ostermeier entstand in etwa zehn Monaten Bauzeit.
(Foto: Wenz)

Über drei Millionen Euro hat der K&L-Unternehmer Uli Becker in seinen neuen Standort in der Münchner Stolzhofstraße investiert. Das Ergebnis: ein gut durchdachter, mit moderner Technik ausgestatteter Betrieb.

Dazu gehört unter anderem die Taifuno-Doppelkombikabine von Wolf Anlagentechnik. Beide Kabinen beherrschen die herkömmliche Konvektionstrocknung. Jedoch ist eine zusätzlich mit einer IRT-Portalanlage ausgestattet. Hier wird der Trocknungsvorgang durch Infrarotstrahlung forciert. Die andere Kabine verfügt über das von Wolf entwickelte Redeye-System. Dieses misst während des Trocknungsvorgangs die Objekttemperatur und erhöht in Verbindung mit der Steuerung die Prozesssicherheit der Lacktrocknung. Zudem verfügt die Anlage über ein System, das zusätzliche Trocknungsluft in die Kabine einbläst. Das beschleunigt den Prozess und reduziert den Energieverbrauch.

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Darüber hinaus verfügt der neue Betrieb über sechs vollabgesaugte Vorbereitungsplätze, auf denen auch Lackierarbeiten durchgeführt werden können. Auch diese Arbeitsplätze hat Wolf eingerichtet. Einer wurde schon so vorgerüstet, dass er später von oben mit Luft versorgt werden kann. So ist Becker für den Fall vorbereitet, dass seine geplante Kapazität einmal nicht mehr ausreicht.

Becker hat seinen Betrieb auf 2.400 Durchgänge ausgelegt. Die will er pro Jahr mit 20 produktiven Mitarbeitern bewältigen. Insgesamt beschäftigt das Münchner Unternehmen 28 Mitarbeiter.

Die Lackierkabine und die Vorbereitungsplätze sind nicht die einzigen technischen Highlights bei Ostermeier: Beispielsweise verfügt der Betrieb über das mobile Transportsystem der Firma Herkules, Transmobil. Die Werkstattmitarbeiter müssen ein Fahrzeug nur einmal auf eine Hebebühne setzen. Das Auto kann danach in jedem Zustand an den nächsten Arbeitsplatz verbracht werden.

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