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Peugeot-Panzer investiert in Neubau

Autor: Christoph Baeuchle

In Traunstein ist das Autohaus Panzer seit Jahrzehnten eine Institution. Nun hat der Familienbetrieb einen neuen Standort bezogen. Kein Luxus, aber Oberklasse. Das ließ sich der Peugeot-Partner einiges kosten.

Das Autohaus Panzer hat in Traunstein einen neuen Standort bezogen.
Das Autohaus Panzer hat in Traunstein einen neuen Standort bezogen.
(Bild: Autohaus Panzer)

Für einen Außenstehenden war es nur ein kleiner Schritt, für das Autohaus Panzer jedoch ein großer Sprung: Der Traunsteiner Peugeot-Händler hat die Seite des Flüsschen Traun gewechselt und neue Betriebsgebäude errichtet. Mehr als fünf Millionen Euro – für Grund und Boden sowie für den Bau – investierte der langjährige Peugeot-Partner in seine neue Heimat.

„Es ist kein Luxusbau, aber wir haben schon eine gehobene Ausstattung“, sagte Geschäftsführer Dieter Panzer im Gespräch mit dem »kfz-betrieb«. Damit sieht sich Panzer gut aufgestellt für die Zukunft. Denn nach seiner Einschätzung führt in ländlichen Gebieten auch künftig kein Weg am stationären Handel vorbei.

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Nach 15-monatiger Bauzeit ist der neue Standort in der rund 20.000 Einwohner zählenden Stadt im Voralpenland nun offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die neuen Modelle der Löwenmarke präsentiert das Autohaus auf einer Verkaufsfläche von 400 Quadratmetern. Insgesamt umfasst das Grundstück 7.000 Quadratmeter.

Nahezu der gesamte Gebäudekomplex ist unterkellert. Das bietet nicht nur Platz für 14 Fahrzeuge in der Tiefgarage, sondern auch für ein großes Reifenlager. Auch in der Werkstatt ist fast alles neu: Inklusive Direktannahme verfügt das Autohaus Panzer über acht Hebebühnen – davon wurde nur eine vom alten Standort umgezogen.

Das neue Autohaus bietet alles, um die bisherige Arbeit erfolgreich fortzusetzen. Im vergangenen Jahr verkauften die beiden Geschäftsführer Dieter und Helmut Panzer und ihr 20-köpfiges Team rund 700 Neuwagen. Unterstützt wurden sie dabei von den sieben angeschlossenen Servicepartnern mit Vertragsrecht, die etwa die Hälfte des Absatzes erzielten.

Die Entscheidung zur Investition beeinflusste der französische Importeur maßgeblich. Aufgrund der überarbeiteten CI-Vorgaben hätten die Panzers ohnehin aufwendig umgestalten müssen. Das lohnte sich am alten Standort nicht. Ein zweiter Grund: Die Stadt bemühte um die Ausrichtung der Landesgartenschau. In der geplanten Blumenwiese hätte es ein Hindernis gegeben: das Autohaus Panzer. Zwar kam die Gartenschau dann doch nicht, aber der Betrieb hatte alle Maßnahmen bereits eingeleitet, um den bisherigen Standort zu verlassen.

In Traunstein ist der Familienbetrieb eine Institution. 1929, also vor 90 Jahren, legte Hans Panzer sen. den Grundstein für das Unternehmen. Da der Firmengründer früh verstarb, dauerte es einige Jahre, bis sein Sohn Hans den Geschäftsbetrieb wieder aufnehmen konnte und die Familientradition fortsetzte. Die dritte Generation, Dieter und Helmut Panzer, zeichnen seit nun 1997 verantwortlich.

Panzers haben langjährige Erfahrungen als Vertragshändler: zunächst (1963) mit dem Nutzfahrzeughersteller Hanomag, seit 1972 mit dem französischen Hersteller Peugeot. „Wir sind nahezu ein halbes Jahrhundert Peugeot-Partner. In der Zeit sind wir gemeinsam durch alle Höhen und Tiefen gegangen“, erinnert sich Dieter Panzer. Derzeit läuft's prima.

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