Pkw Now ändert Auktionsformat

Autor: Silvia Lulei

Pkw Now ändert ab März das Auktionsformat auf einen Startzeitpunkt pro Tag für alle Fahrzeugversteigerungen. Das macht den Zukauf für den Handel planbarer.

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Ab März gibt es bei Pkw Now nur noch einen täglichen Startzeitpunkt für die Auktionen.
Ab März gibt es bei Pkw Now nur noch einen täglichen Startzeitpunkt für die Auktionen.
(Bild: Pkw Now)

Ab März gibt es bei Pkw Now das von anderen Anbietern vertraute Format einer dynamischen Auktion mit einem Startzeitpunkt. Für die B2B-Vermarkter aus Lüdenscheid ist es notwendig geworden, die Auktionen in dem Sinne zu bündeln, dass es nur noch einen Auktionsstart pro Tag gibt – und nicht mehr für jedes Fahrzeug einen separaten. Geschäftsführer Rick Cebulla verspricht sich davon eine verbesserte Nutzerfreundlichkeit und einen effizienteren Fahrzeugdurchlauf.

Auslöser sei gewesen, dass Pkw Now immer mehr Ware von den Partnern zur Vermarktung bekommt. „Mit der neuen Auktionsform schaffen wir es, mehr Fahrzeuge in einem kürzeren Zeitraum durch die Hotbid-Phase zu jagen“, erläutert Cebulla. Pkw Now versteigert im Schnitt 1.000 Fahrzeuge pro Monat. Von den 4.000 registrierten Nutzern bieten pro Monat 800 bis 1.000 aktiv mit. Sie können ab März jeweils ab 11:00 Uhr ihre Gebote abgeben.

Darüber hinaus bietet Pkw Now neuerdings ein kostenfreies Beta-Tool an, mit dem Gutachten (z. B. von Leasingrückläufern) innerhalb von Sekunden zu einem Auktionsinserat umgewandelt werden können. Für Cebulla ist das ein wesentlicher Punkt im Rahmen der Digitalisierungsoffensive von Pkw Now.

Der Geschäftsführer wird im operativen Geschäft seit Jahresbeginn von Chief Operating Officer Sebastian Henseleit unterstützt. Diese Position wurde neu geschaffen, seit das Unternehmen am neuen Standort in Lüdenscheid auch personell kontinuierlich wächst und neue Services anbietet.

Einer dieser neuen Services ist Outsourcing. „Der stationäre Handel hat zunehmend Probleme, seine Fahrzeuge auf den eigenen Flächen attraktiv zu präsentieren. Wenn dann noch Handelsware dazukommt, ist oft überhaupt kein Platz mehr auf dem Hof. Hier bieten wir mit unserem Outsourcing-Angebot eine interessante Option für die Händler“, erklärt Cebulla. Der Einlieferer kann – abhängig vom Volumen – wählen, ob seine Handelsware vor Verkauf und Auktionseinführung abgeholt wird oder erst sobald das Fahrzeug vermarktet worden ist.

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Über den Autor

 Silvia Lulei

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Chefredakteurin »Gebrauchtwagen Praxis«, Vogel Communications Group