Porsche-Zentrum Wiesbaden ist für Wachstum bereit

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm

Die Scherer-Gruppe startet in Wiesbaden mit Porsche durch. Auf 1.000 Quadratmetern werden die Modelle der Premiummarke künftig präsentiert. Der Neubau verschafft zudem den übrigen Scherer-Marken am bisherigen Standort mehr Möglichkeiten.

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Viel Platz für Porsche-Modelle aller Art: Das neue Porsche-Zentrum Wiesbaden hat 1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche.
Viel Platz für Porsche-Modelle aller Art: Das neue Porsche-Zentrum Wiesbaden hat 1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche.
(Bild: Scherer-Gruppe)

Die Scherer-Gruppe hat in Wiesbaden ihr neues Porsche-Zentrum mit einigen prominenten Gästen eingeweiht. In Anwesenheit von Porsche-Deutschland-Chef Jens Puttfarcken und Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich feierten 300 Gäste den Start des 8,5 Millionen Euro teuren Betriebs im Süden der hessischen Landeshauptstadt.

Mit dem Autohaus an der Mainzer Straße habe die Scherer-Gruppe den Zugang zur Stadt von der Autobahn A66 her baulich deutlich aufgewertet, sagte der Oberbürgermeister. Der Neubau ersetzt das bisherige Porsche-Zentrum des alteingesessenen Wiesbadener Autohändlers Rossel und Döring, an dem die Scherer-Gruppe seit September 2015 beteiligt ist.

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Schnell war damals klar geworden, dass das bisherige Porsche-Haus angesichts der Absatzentwicklung bei Porsche zu klein werden würde. Am bisherigen Standort, nur einige Häuser vom Neubau entfernt, war kein Platz mehr für eine Erweiterung. Dort verbleibt weiterhin das Neuwagen- und Servicegeschäft für die Marken VW, Audi und VW Nutzfahrzeuge.

Auf dem neuen 12.000 Quadratmeter großen Grundstück stehen für Porsche nun rund 1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung, auf der bis zu 50 Neu- und Gebrauchtfahrzeuge präsentiert werden können. Der Standort bietet zudem Besuchern viel mehr Platz als der alte Betrieb. Für das bisherige Porsche-Zentrum hatte die Scherer-Gruppe laut der „Lampertheimer Zeitung“ bereits in der Vergangenheit mit 520 Einheiten geplant. Künftig sollen es deutlich mehr werden. „Wir sind bereit“, sagte Christian Scherer, Chef der Scherer-Gruppe, am Eröffnungsabend.

Mit dem neuen Gebäude sei das Unternehmen für die Entwicklungen wie Digitalisierung, Elektrifizierung und Konnektivität gut gerüstet, sagte Scherer. Das derzeit 35-köpfige Team des Porsche-Zentrums soll perspektivisch wachsen, um der gestiegenen Nachfrage nach den Modellen des Herstellers Rechnung tragen, heißt es in einer Mitteilung der Handelsgruppe.

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