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Premiumabsatz: BMW fällt gegen Mercedes wieder zurück

| Autor / Redakteur: dpa / Jens Rehberg

Im Juni hatten die Münchner erstmals in diesem Jahr Mercedes beim weltweiten Absatz toppen können. Im Juli dagegen bekamen die Stuttgarter wieder Oberwasser. Und das, obwohl BMW im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs schaffte.

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(Bild: BMW)

BMW verliert trotz kleinem Verkaufsplus im Juli gegenüber Mercedes an Boden. Im Rennen um die Gesamtabsatzkrone der deutschen Premiumhersteller verkaufte BMW im Vormonat von seiner Stammmarke weltweit 157.062 Einheiten – 1,6 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Dax-Konzern am Dienstag in München mitteilte.

Ohne ein kräftiges Plus in China wäre der Absatz aber zurückgegangen. In dem wichtigsten Einzelmarkt der deutschen Autobauer verkaufen sich die Premiumautos trotz Marktschwäche weiter gut, BMW hat vor allem auch seine Produktion im Land ausgeweitet. 46 Prozent der im Juli weltweit verkauften Autos seien SUVs gewesen. Die Nachfrage nach Plug-in-Hybriden ging offenbar zurück.

Nach sieben Monaten steht bei der Marke BMW ein Plus von 1,6 Prozent auf 1,23 Millionen verkaufte Autos im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu Buche. Rivale Daimler mit seiner Stammmarke Mercedes kommt auf 1,32 Millionen Autos, rund 90.000 Fahrzeuge mehr. Nach sechs Monaten war der Vorsprung von Daimler noch geringer, im Juli legten die Stuttgarter aber kräftig zu. Im Vergleich zum Zeitpunkt vor einem Jahr hat BMW den Rückstand jedoch deutlich verkürzt. Die VW-Tochter Audi hat bisher in diesem Jahr rund 1,06 Millionen Autos ausgeliefert und liegt damit etwas abgeschlagen auf Rang drei.

Inklusive Mini und Rolls-Royce lieferte der Münchner Hersteller im vergangenen Monat 183.500 Fahrzeuge aus – das entspricht einer Steigerung um 1,3 Prozent. Die Mini-Verkäufe gingen dabei allerdings weltweit weiter leicht zurück. Von Januar bis Juli liegt der Gesamtabsatz des BMW-Konzerns 0,9 Prozent über dem Vorjahresniveau.

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