US-Automarkt VW verliert an Boden

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Verkaufszahlen auf dem US-amerikanischen Pkw-Markt haben sich in Q2 gut entwickelt. Auch deutsche Autobauer konnten davon profitieren. Doch nicht alle bekommen ein Stück vom Kuchen ab.

(Bild:  Mario Hommen/SP-X)
(Bild: Mario Hommen/SP-X)

Kräftig gestiegene Verkäufe zum Teil auch von Autos deutscher Hersteller deuten auf eine robuste Verfassung des US-Konsums hin. Branchenprimus General Motors steigerte den Absatz im zweiten Quartal des laufenden Verkaufsjahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 19 Prozent auf knapp 700.000 Fahrzeuge, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Dem Konzern zufolge entsprechen die Verkäufe aller in den USA aktiven Autohersteller im abgelaufenen Jahresviertel einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von etwa 16 Millionen Fahrzeugen. Autobauer und die meisten Analysten rechnen für 2023 bisher mit einer Million weniger Verkäufen.

Ausländische Hersteller profitieren ebenfalls

Der japanische Autoriese Toyota steigerte den US-Absatz im zweiten Quartal um gut 7 Prozent auf fast 570.000 Fahrzeuge. Der Opel-Mutterkonzern Stellantis legte um 6 Prozent zu. Der zweitgrößte US-Hersteller Ford will seine Zahlen am Donnerstag vorlegen.

Nicht alle deutschen Hersteller profitieren von der Kauflaune der US-Verbraucher. Bei Volkswagen ging der Absatz entgegen dem Markttrend sogar zurück, Er sank um 1,7 Prozent auf knapp 77.000 Fahrzeuge. Der Tochterkonzern Audi vermeldete am Montag hingegen ein Plus von 16 Prozent auf gut 55.000 Autos.

BMW verkaufte mit fast 88.000 Autos seiner Kernmarke 11,5 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Von Porsche und Mercedes lagen am Donnerstagnachmittag noch keine Zahlen vor.

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