Rückruf Probleme mit der Verriegelung der Rücksitze beim Nissan Juke

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Lena Sattler

Beim Nissan Juke besteht bei einer nicht richtig eingerasteten Lehne erhöhte Verletzungsgefahr für die Insassen. Mehr als 5.000 Stück der einbestellten Klein-SUVs sind in Deutschland gemeldet.

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Weltweit sind rund 56.000 Nissan Juke von dem Rückruf betroffen.
Weltweit sind rund 56.000 Nissan Juke von dem Rückruf betroffen.
(Bild: Nissan)

Beim Nissan Juke (F16) kann aufgrund eines Fertigungsproblems „in seltenen Fällen und unter bestimmten Umständen“ die Verriegelung der Rücksitzlehnen nicht ordnungsgemäß einrasten. So begründete ein Sprecher der Deutschlandzentrale einen neuen Rückruf, der hierzulande etwas über 5.300 Einheiten aus dem Produktionszeitraum 18.09.2019 bis 28.08.2020 betrifft.

Rückruf soll am 8. November starten

Im Falle einer Vollbremsung oder eines Unfalls seien bei einer nicht verriegelten Rücksitzlehne Insassen im Fond und evtl. geladenes Gepäck nicht richtig gesichert. „Obwohl keine Vorfälle auf dem Markt gemeldet wurden, hat Nissan beschlossen, die Verriegelungsknöpfe der Rücksitze auf beiden Seiten der möglicherweise betroffenen Fahrzeuge vorsorglich auszutauschen“, kündigte der Sprecher an.

Die Reparatur ist den Angaben zufolge in etwas über zehn Minuten erledigt. Der Rückruf mit dem internen Herstellercode „PG1CE“ soll am 8. November starten. Weltweit sind für den Eingriff nach unseren Informationen über 56.000 Juke vorgemerkt.

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