Reifenmontiermaschinen: Ganz schön schräg

Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Immer mehr Betriebsinhaber greifen beim Neukauf zu einer Rollenmaschine, denn die Montage von Reifen mit flachen Querschnitten und steifen Flanken gelingt damit nicht nur begnadeten „Gummigöttern“.

Nach dem Abdrücken stellt die Maschine die Montagesäule schräg, das schont den Reifenwulst und die Felge.
Nach dem Abdrücken stellt die Maschine die Montagesäule schräg, das schont den Reifenwulst und die Felge.
(Bild: Holz)

UHP- und Runflat-Reifen lassen sich auf herkömmlichen Tellermaschinen mit den bekannten Abdrückschaufeln nur schwer demontieren. Das Risiko, den Reifen, die Felge oder den mittlerweile weit verbreiteten RDKS-Sensor zu beschädigen, ist hoch. Besonders bei der Demontage alter, ausgehärteter oder auch zu kalter Reifen treibt es den Monteuren nicht nur den Angstschweiß auf die Stirn – die (De-)Montage auf einer herkömmlichen Tellermaschine ist auch körperlich sehr anstrengend. Oft müssen ein oder mehrere Kollegen helfen, den störrischen Wulstring über das Felgenhorn zu zerren, ohne ihn dabei zu beschädigen – daran ändert auch das bekannte WdK-Zertifizierungssiegel an diesem Maschinentyp nur wenig.