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Renault bündelt DACH-Ländergesellschaften

Autor: Yvonne Simon

Die Franzosen bündeln die Aktivitäten ihrer Ländergesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz künftig in einer gemeinsamen Vertriebsregion. Für den Handel soll sich durch den Schritt nichts ändern.

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(Foto: Renault)

Renault schließt die Aktivitäten seiner Ländergesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab März in einer gemeinsamen Vertriebsregion DACH zusammen. Wie der Hersteller am Donnerstag mitteilte, soll die grundsätzliche Eigenständigkeit der drei Importeurstöchter allerdings bestehen bleiben.

Konkret werden Backoffice-Tätigkeiten zusammengelegt, beispielsweise in den Bereichen Marktforschung, Controlling oder IT. Die Franzosen erhoffen sich durch den Schritt Effizienzsteigerungen: Ziel der neuen länderübergreifenden Organisation sei es, Abläufe und Prozesse künftig stärker zu koordinieren, um Doppelarbeiten zu vermeiden. In diesem Zuge sollen auch Arbeitsplätze auf sozialverträgliche Weise abgebaut werden, beispielsweise indem Stellen nicht nachbesetzt werden. Eine Standortverlagerung ist unterdessen nicht geplant.

In der Betreuung des Handels soll sich durch die neue Organisation nichts ändern, erklärte ein Renault-Sprecher auf Nachfrage. Christophe Mittelberger wird weiterhin für den Vertrieb in Deutschland verantwortlich sein und der deutsche Außendienst betreue auch in Zukunft ausschließlich die deutschen Händler.

Die Leitung der neuen Vertriebsregion übernimmt Uwe Hochgeschurtz zusätzlich zu seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Renault Deutschland AG. An ihn berichten künftig Olivier Wittmann, der als Country Operations Director die Renault Österreich GmbH führt und die stellvertretende Leitung DACH übernimmt, sowie Claude Gregorini , der die Geschäfte von Renault Suisse SA verantwortet.

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 Yvonne Simon

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Redakteurin Management & Handel