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Renault Captur: Ab jetzt noch SUV-iger

| Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Renault legt sein Klein-SUV Captur neu auf. Die zweite Generation des hochbeinigen Clio-Ablegers ist um mehr als zehn Zentimeter gewachsen und tritt deutlich bulliger auf als bisher.

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Ab Herbst steht der neue Renault Captur im Handel.
Ab Herbst steht der neue Renault Captur im Handel.
(Bild: Renault)

Mit jeweils mehr als 18.000 verkauften Einheiten sind Renault Clio und Captur in Deutschland die Bestseller des französischen Autobauers. Gemeinsam machen die Technik-Geschwister über ein Drittel des Umsatzes aus, wobei das Mini-SUV zuletzt die Nase sogar knapp vorne hatte.

Damit das Erfolgsduo nichts an Beliebtheit einbüßt, hat Renault zu einer Rundum-Erneuerung ausgeholt: Erst kürzlich wurde der neue Clio präsentiert, jetzt folgt die Hochbein-Version. Beim Händler steht der neue Captur, der mit einer höheren, SUV-igeren Front, auffälligen, C-förmigen Scheinwerfern und ähnlich gestalteten Rückleuchten um einiges bulliger auftritt als bisher, ab Herbst. Die Preise sind derzeit noch nicht bekannt, aktuell startet das SUV bei 16.500 Euro.

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Zwar bleibt der Captur, der zu einhundert Prozent neu entwickelt wurde, dem Klein-SUV-Segment treu und tritt weiterhin gegen Seat Ateca, Hyundai Kona, VW T-Cross oder Mazda CX-3 an, doch wächst der Franzose um stolze elf Zentimeter auf jetzt 4,23 Meter. Deutlich geringer fällt das Plus beim Radstand aus, der nur um zwei Zentimeter zulegt – dementsprechend bleiben auch die Innenraummaße weitgehend auf dem bisherigen Niveau. Merklich zugelegt hat der Kofferraum, er schluckt zukünftig 536 statt bisher 455 Liter. Das Stauvolumen lässt sich über die um 16 Zentimeter verschiebbare Rückbank feinjustieren, und unter dem höhenverstellbaren Ladeboden kann man auch noch etwas unterbringen.

Größer geworden sind auch die Sitze, die zudem besser konturiert sind und deutlich mehr Komfort auf der Langstrecke bieten sollen. Für ein wohnlicheres Ambiente sorgt das komplett neue Cockpit, das sich am Clio orientiert und von einem großen, hochkant montierten Touchscreen dominiert wird; zumindest in der Top-Version macht sich dort ein 9,3-Zoll-Display breit. Die Basis startet mit einem 7-Zoll-System, das ohne Navigationsfunktion kommt, dafür aber schon nahtlos mit Apple- und Android-Smartphones zusammenarbeitet.

Ein weiterer Hingucker im Innenraum: Die freischwebende Mittelkonsole, die Platz schafft für zusätzlichen Stauraum. Den futuristischen Ausleger gibt es allerdings nur zusammen mit dem elektronischen Automatikwählhebel für das Doppelkupplungsgetriebe.

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