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Renault-Partner müssen Außenauftritt neu gestalten

| Autor: Christoph Baeuchle

In den vergangenen Jahren mussten die Renault-Händler ihren Showroom neu gestalten. Nun ist der Außenbereich dran: Neue CI, neue Signalisation, neue Stellflächen. Es ist die Fortsetzung des Showrooms im Freien.

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Klare Verteilung: Dacia hat die Farben Weiß und Blau, Renault hat die Farben Schwarz und Gelb.
Klare Verteilung: Dacia hat die Farben Weiß und Blau, Renault hat die Farben Schwarz und Gelb.
(Bild: Renault)

Nach der Einführung einer neuen Innen-CI müssen die Renault-Partner nun ihren Außenauftritt neu gestalten. In den nächsten zwölf Monaten sollen die Primärpartner ihre CI, Signalisation und Stellflächen nach den neuen Vorgaben umgestalten. Pilotbetriebe wie P&A in Düsseldorf und die Renault-Niederlassung in Berlin machten bereits im Frühjahr 2018 den Anfang.

Auch auf die Sekundärpartner kommen Kosten zu: Bis Ende 2021 sollen Werkstätten mit und ohne Neuwagenvermittlung in die Innen-CI investieren, die die Primärpartner in den vergangenen Monaten bereits umgesetzt haben. Weitere zwölf Monate bleiben ihnen für die Investition in die Außen-CI.

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„Die Zone vor dem Autohaus ist die Verlängerung des Showrooms“, erläutert Christophe Mittelberger, Vertriebsvorstand Renault Deutschland, das Konzept des französischen Herstellers, das hinter dem neuen Auftritt steht. „Die Ausstellung beginnt also schon vor der Haustür.“

Das betrifft in erster Linie die gesonderten Bereiche auf den Außenflächen. An einem Ideal-Autohaus hat der Hersteller die Idee durchgespielt: Vor den Werkstätten haben die Servicekunden ihre Parkplätze, beim Businessbereich Pro+ die Gewerbekunden. Am Haupteingang stehen die Vorführwagen zu Probefahrten bereit. „Alle Zonen werden durch eine besondere Beleuchtung in Szene gesetzt“, ergänzt Mittelberger.

Hinzu kommen weitere Ausstellungszonen für Einzelfahrzeuge: Am Eingang sollen die Partner ein Elektrofahrzeug präsentieren, neben den Vorführwagen ein Auto, das aktuell auf dem Markt eingeführt wird.

Mehr als nur ein schicker Auftritt

Hinter der Zonenaufteilung steckt mehr als ein schicker Auftritt: „Durch die Vorsteuerung wollen wir die Kundenflüsse verbessern und dadurch mehr Produktivität im Autohaus generieren“, gibt der Vertriebsvorstand einen Einblick.

Der Flächenauftritt wird zudem ergänzt von einer neuen Signalisation: Hier müssen die Partner in einen Pylon sowie in eine Beflaggung investieren. Die neue CI setzt sich in der Außenfassade des Gebäudes fort. Sie ist geprägt durch die Farben Weiß (Dacia und Service), Dunkelgrau und Gelb (Renault). Wesentliches Merkmal ist die Streckmetall-Attikaverkleidung entlang der gesamten Länge des Schaufensters. Je nach Betriebsgröße ist dieses bis zu 2,5 Meter hoch. Den Eingang ziert ein Renault-gelbes Element.

„Kommen die Kunden ins Autohaus, müssen sie sich wohlfühlen. Wir sind davon überzeugt, dass die neue Ausrichtung dies fördert“, so Mittelberger.

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