Renault-Partner wählen neuen Präsidenten

Hans-Werner Hauth folgt Sylke Eßer-Bruß nach

| Autor: Christoph Baeuchle

Wechsel an der Spitze des Renault- und Dacia-Partnerverbands: (scheidende Präsidentin) Sylke Eßer-Bruß, Uwe Hochgeschurtz (Renault-Deutschland-Chef; Mitte) und Hans-Werner Hauth (neuer Präsident).
Wechsel an der Spitze des Renault- und Dacia-Partnerverbands: (scheidende Präsidentin) Sylke Eßer-Bruß, Uwe Hochgeschurtz (Renault-Deutschland-Chef; Mitte) und Hans-Werner Hauth (neuer Präsident). (Bild: Baeuchle/»kfz-betrieb«)

Der Verband Deutscher Dacia- und Renault-Partner hat eine neue Spitze: Auf der Mitgliederversammlung in Bonn wählten die 300 Teilnehmer Hans-Werner Hauth zum neuen Präsidenten. Er folgt Sylke Eßer-Bruß nach, die sich nach zwei Amtszeiten nicht mehr zur Wahl stellte.

Mit Hauth hat der Händlerverband wieder einen Präsidenten, der von einer großen Renault-Händlergruppe kommt. Sybille Hauth und Jörn Lüdemann gründeten die gemeinsame Lüdemann & Zankel AG 2002. Sie ging aus den Unternehmen Lüdemann & Sens (Gründung 1955) und Bodo Zankel (Gründung 1970) hervor. Mittlerweile beschäftigt die Gruppe an zehn Standorten in Schleswig-Holstein rund 170 Mitarbeiter. Bei der Lüdemann & Zankel AG ist Hans-Werner Hauth als Vorstand für den Vertrieb und das Marketing zuständig.

Eßer-Bruß übernahm das Amt vor sechs Jahren in schwierigen Zeiten. Renault Deutschland und der Partnerverband hatten sich über den neuen Verträgen zerstritten, sodass die Kommunikation über Monate komplett auf Eis lag. Diese Eiszeit galt es zu überwinden, was ihr gut gelungen ist.

In ihrer letzten Rede als Präsidentin blickte sie nicht nur auf die aktuelle Situation und die Herausforderungen zurück, sondern auch auf die schwierigen Startvoraussetzungen. Dabei zog sie ein positives Resümee für die vergangenen Jahre. Gemeinsam mit ihren Mitstreitern hat sie in so mancher Spätschicht und vielen Diskussionen mit dem Importeur viel erreicht.

Eines hatte dabei Priorität: „Bei allen Diskussionen und Verhandlungen, die wir als Verband mit dem Hersteller führten, habe ich immer versucht, den Menschen im Mittelpunkt zu sehen“, betonte Eßer-Bruß. Zum Beispiel beim 2014 eingeführten Rabatt- und Bonussystem, das Renault nun überarbeitet hat.

Mancher Partner hätte sich vielleicht ab und an einen härteren Umgang mit dem Importeur gewünscht. „Mir war es persönlich sehr wichtig, auch den noch so kleinen Händler, der in der Regel 40 bis 50 Jahre die Marke Renault und später auch die Marke Dacia mit Herzblut vertreten hat, mit zu berücksichtigen und fair behandelt zu wissen“, sagte Eßer-Bruß.

Gerade die Händler dürften die nun zu tätigenden Investitionen – für die Primärpartner in den neuen Außenauftritt, für die Sekundärpartner in die Innen- und Außen-CI – zum Teil hart treffen. Nicht jeder wird mitgehen, einige werden ausscheiden.

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