Renault will Vertriebsregionen zusammenführen

Gespräche mit Betriebsrat und Mitarbeiter laufen

| Autor: Christoph Baeuchle

(Foto: Renault)

Der französische Autobauer Renault will seine Vertriebsregionen Deutschland, Österreich und Schweiz zusammenführen. „Wir wollen unsere Effizienz steigern und besser zusammenarbeiten“, sagte Martin Zimmermann, Kommunikationsvorstand von Renault Deutschland, gegenüber »kfz-betrieb«.

Renault prüft derzeit, welche Bereiche und Aktivitäten zusammengelegt werden können. Konkret wollte sich Zimmermann nicht dazu äußern. Dabei sollen die Landesgesellschaften ihre grundsätzlichen Eigenständigkeiten weiter beibehalten.

Die Mitarbeiter sowie die Sozialpartner sind in den Ländern vorab informiert worden. Zu den damit verbundenen Einsparungen und möglichen Stellenstreichungen wollte sich Kommunikationsvorstand Zimmermann nicht äußern, schloss sie allerdings auch nicht aus. „Wir sprechen mit den Betriebsräten über viele Dinge.“ Renault Deutschland hat derzeit samt Lager und Teile-Tochter rund 500 Mitarbeiter.

Grundsätzlich ist in der Branche die Zusammenfassung der Länder Deutschland, Österreich und der Schweiz als eine Vertriebsregion nicht unüblich („DACH-Region“). Die Allianz-Schwester Nissan etwa firmiert hierzulande als Nissan Center Europe und deckt von Brühl aus auch die Aktivitäten in Österreich und in der Schweiz mit ab.

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