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Richard Wagner ist Münchner Obermeister

| Autor / Redakteur: Bernd Reich / Christoph Baeuchle

Führungswechsel bei der Kfz-Innung München-Oberbayern: Auf ihrer Jahresversammlung wählten die Mitglieder Richard Wagner (re.) zum neuen Obermeister. Er tritt die Nachfolge von Hans Medele an, der nach jahrzehntelangem Engagement nicht mehr kandidierte.

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Obermeisterwechsel bei der Kfz-Innung München-Oberbayern: Hans Medele (li.) übergibt das Amt an seinen Nachfolger Richard Wagner.
Obermeisterwechsel bei der Kfz-Innung München-Oberbayern: Hans Medele (li.) übergibt das Amt an seinen Nachfolger Richard Wagner.
(Bild: Reich/»kfz-betrieb«)

Bei der Kfz-Innung München-Oberbayern ging eine Ära zu Ende. Bei der Jahreshauptversammlung in der Alten Staatsbank ragten zwei Punkte auf der Agenda heraus: Neuwahlen und die Verabschiedung des langgedienten Führungsteams. Hans Medele hat die Innung seit 2002 als Obermeister geführt. Von seinen beiden Stellvertretern, Karl Burghart und Wilhelm Bairlein, erhielt er ebenso lange Unterstützung.

Nun treten die Nachfolger die Aufgaben an: Richard Wagner aus Kirchseeon wählten die Mitglieder zum neuen Obermeister der Innung. Er hat wiederum zwei Stellvertreter an seiner Seite: Peter Kathan und Mario Lössl werden ihn in den drei kommenden Jahren unterstützen.

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Nach einem solch langen Engagement des Führungstrios fiel der Blick zurück entsprechend lange aus. Medele ließ in einem Bericht die zahlreichen Höhepunkte der vergangenen 15 Jahre Revue passieren. Zunächst erinnerte er an die Vorgänger Michael Kölbl und Winfried Leinthaler, welche große „Fußstapfen“ hinterließen. 2003 stand für die Innung die Ausrichtung des Fünf-Länder-Cups des ZDK an. 2004 wurde der tariffreie Oberbayerische Kfz-Gewerbeverein gegründet, um einem Mitgliederschwund aufgrund des Tarifzwangs entgegen zu wirken.

Ein Jahr später wurde zur Unterstützung der in wirtschaftliche Probleme geratenen Mitgliedsbetriebe das „Projekt Krisenmanagement“ ins Leben gerufen. 2006 startete die Innung mit der Durchführung der Freisprechungsfeiern im ICM auf der Messe München mit zuletzt 1.000 Gästen. Noch im selben Jahr trat der erste technische Außendienstmitarbeiter der Innung seine Stelle an. Inzwischen ist das Team auf vier Mitarbeiter gewachsen.

2007 wurde in der Gärtnerstraße in München der Anbau West des Innungsgebäudes eingeweiht, in welchem der Landesinnungsverband seinen Sitz hat. Das folgende Jahr stand ganz im Zeichen der Feinstaubplakette. Medele wertet es als einen Erfolg, dass die anerkannten AU-Werkstätten auch als Ausgabestellen für diese Plaketten fungieren können.

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