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Rückruf: Airbag-Problem beim Mazda 5

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Wehner

Aus allen Mazda 5 der ersten Generation müssen diejenigen herausgesucht werden, bei denen nachträglich ein Deaktivierungsschalter für den Beifahrerairbag eingebaut wurde. Der Seiten- und der Kopf-Airbag könnten sich bei einem Seitenaufprall nicht erwartungsgemäß entfalten.

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Mazda ruft alle Fahrzeuge der ersten Mazda-5-Generation zurück - Handlungsbedarf besteht jedoch nur bei wenigen davon.
Mazda ruft alle Fahrzeuge der ersten Mazda-5-Generation zurück - Handlungsbedarf besteht jedoch nur bei wenigen davon.
(Bild: Mazda)

Der Mazda 5 der ersten Generation (Typ CR) wurde vom Hersteller optional mit einem Beifahrerairbag-Deaktivierungsschalter angeboten. Beim nachträglichen Einbau „könnte die anschließende Konfiguration des zugehörigen Steuergerätes nicht ordnungsgemäß ausgeführt worden sein“, begründete eine Sprecherin von Mazda Motors Deutschland auf Anfrage einen Rückruf für 57.228 Einheiten in Deutschland. Betroffen sind aber nicht einmal ein Prozent, denn nur 523 Kunden haben die Option bei den zwischen 11. Februar 2005 und 17. September 2010 gebauten Autos gewählt.

Nur bei diesen Fahrzeugen könnte sich bei einem Seitenaufprall der Seiten- und der Kopf-Airbag nicht erwartungsgemäß entfalten. „Leider ist es nicht möglich anzugeben, welche Fahrzeuge mit dem Deaktivierungsschalter ausgerüstet wurden“, sagte die Sprecherin. Daher würden alle Eigentümer möglicherweise betroffener Mazda 5 aufgefordert, das Fahrzeug zur Prüfung und gegebenenfalls zur Reparatur zu einem autorisierten Mazda Vertragspartner zu bringen. Diese besteht in einer halbstündigen Neuprogrammierung des SAS-Moduls.

In Europa schreibt Mazda etwas über 160.000 Fahrzeughalter an. Die Japaner haben die Aktion mit dem internen Code „AH003A“ am Freitag gestartet.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist