Toyota Rückruf wegen möglichem Ausfall des Notrufsystems

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Lena Sattler

Fünf Modelle des Autobauers müssen wegen einem Problem mit dem Datenkommunikationsmodul untersucht werden. Bei den Autos könnte der E-Call ausfallen. Bisher sind mehr als 100.000 Fahrzeuge in Europa und im Nahen Osten betroffen.

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Wie viele Autos hierzulande in die Werkstatt müssen, ist soweit nicht bekannt.
Wie viele Autos hierzulande in die Werkstatt müssen, ist soweit nicht bekannt.
(Bild: Toyota)

Toyota ruft in Europa und im Nahen Osten etwa 130.000 Autos zurück. Grund ist ein Problem mit dem Datenkommunikationsmodul (DCM), das zum Ausfall des Notrufsystems E-Call führen könnte. Hierüber würden Fahrzeuginsassen offenbar erst beim Versuch eines Verbindungsaufbaus informiert, was nicht den Typgenehmigungsvorschriften genügt.

Betroffen sind die Modelle Corolla, Yaris, Highlander, RAV4 sowie der Lexus UX. Sie stammen einer Meldung portugiesischer Behörden zufolge aus unterschiedlichen Produktionszeiträumen zwischen Juni 2020 und April 2021. Wie viele Halter in Deutschland zu den Vertragswerkstätten müssen, ist unklar. Die Pressestelle von Toyota Deutschland ließ eine Anfrage hierzu unbeantwortet.

Softwareupdate oder neues DCM nötig

Um künftig ein abruptes Zurücksetzen des DCM auszuschließen, benötigen die Fahrzeuge ein Softwareupdate. Einigen Autos wird bei Beschädigung auch ein neues DCM spendiert. Die Dauer des Werkstattaufenthalts beträgt nach unseren Informationen je nach Modell und Reparaturmethode 0,8 bis 1,6 Stunden. Der interne Herstellercode für den Rückruf lautet „21SMD-073“.

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