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Schlechte Halbjahreszahlen bei Sixt Leasing

| Autor: Jens Rehberg

Die Leasingtochter des großen Autovermieters hat für das erste Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Umsatz- und Gewinnrückgänge zu verzeichnen. Für das Gesamtjahr bleibt man aber optimistisch.

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(Foto: Sixt)

Das Geschäft des nach eigenen Angaben marktführenden Online-Neuwagenverkäufers Sixt Leasing hat sich im ersten Halbjahr 2019 schwach entwickelt. Die mittelfristigen Aussichten bewertet der Dienstleister aber nach wir vor gut und verweist ohne Details zu nennen auf einen Strategieplan.

Wie das Unternehmen am Montag bekannt gab, ging der operative Umsatz von Januar bis Juni mit 232,5 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,5 Prozent zurück. Das Ergebnis vor Steuern schrumpfte um knapp 11 Prozent auf 14,1 Millionen Euro. Die Umsatzrendite liegt damit aktuell bei 6,1 Prozent.

Der gesamte Konzernumsatz von Sixt Leasing ist dagegen im ersten Halbjahr um 8,5 Prozent auf 428 Mio. Euro angewachsen. Das sei im Wesentlichen auf die deutlich höhere Anzahl an verkauften Leasingrückläufern im Geschäftsfeld Online Retail zurückzuführen. Der Vertragsbestand (In- und Ausland) ging von Januar bis Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 3 Prozent auf 126.200 Verträge zurück.

Sixt-Leasing-Chef Michael Ruhl kommentierte die Zahlen in der Pressemitteilung wie folgt: „Für das zweite Halbjahr 2019 rechnen wir mit einer stärkeren Geschäftsentwicklung als im ersten Halbjahr. Dazu wird insbesondere die weitere Umsetzung unseres Strategieprogramms beitragen.“ Ziel sei es, mittelfristig der führende Anbieter von längerfristiger Auto-Mobilität in Europa werden.

Als Beispiel für eine Maßnahme im Rahmen des aktuellen Strategieplans nennt Sixt Leasing in der Erklärung die jüngste Online-Vertriebsaktion mit FCA und Tchibo. Ausdrücklich wird hervorgehoben, bei der Aktion seien erstmals neben einem Hersteller auch dessen Händler involviert. Dabei ist die Anzahl teilnehmender Fiat-Händler an der Vertriebsaktion sehr gering. Sixt Leasing hatte den FCA-Partnern so unattraktive Konditionen geboten, dass nur wenige große Partner sich anschlossen.

50 Prozent mehr Verträge bis 2021

Für das Gesamtjahr 2019 rechnet Sixt Leasing weiterhin mit einem operativen Konzernumsatz und einem EBT jeweils ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres.

Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2021 erwartet der Vorstand zudem eine Steigerung des Konzernvertragsbestands um etwa 50 Prozent auf rund 200.000 Verträge und einen deutlichen Anstieg des operativen Konzernumsatzes auf rund 650 Mio. Euro. Der operative Gewinn soll sich vor Steuern im Vergleich zum Geschäftsjahr 2018 von knapp über 30 Mio. Euro auf 40 bis 45 Mio. Euro erhöhen.

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Über den Autor

 Jens Rehberg

Jens Rehberg

Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«