Handwerkzeug Schonhämmer für Wartungs- und Reparaturarbeiten

Von Malika Matkarimova 3 min Lesedauer

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Ob festsitzende Räder, Getriebeteile oder empfindliche Karosseriearbeiten: Mit den Schonhämmern von Halder soll eine materialschonende und effiziente Lösung für jede Aufgabe möglich sein.

Hohe Schlagkraft bei gleichzeitig materialschonendem Verhalten sollen die speziellen Schonhämmer von Erwin Halder aufweisen.(Bild:  Erwin Halder)
Hohe Schlagkraft bei gleichzeitig materialschonendem Verhalten sollen die speziellen Schonhämmer von Erwin Halder aufweisen.
(Bild: Erwin Halder)

Ein Hammer ist schon längst mehr als nur ein Eisen mit einem Stiel. Für viele Arbeiten in der Kfz-Werkstatt eignen sich die speziellen Hämmer des Werkstattausrüsters Halder, die sowohl wirksamer also auch materialschonender sein sollen als herkömmliche Werkzeuge. Für das Lösen festsitzender Räder bietet Halder beispielsweise den Blackcraft-Schonhammer. Der vollummantelte, rückschlagfreie Hammer soll das Problem schnell und felgenschonend lösen – auch bei Aluminium-Felgen.

Warum, erklärt Volker Gernth, Vertrieb Handwerkzeuge bei der Erwin Halder KG: „Zum einen schützt die Polyurethan-Ummantelung die empfindlichen Felgen vor Beschädigungen – und den Hammer vor Korrosion. Bei Fehlschlägen verhindert sie zudem Funkenbildung und reduziert darüber hinaus Vibrationen. Zum anderen sind aufgrund des hohen Kopfgewichts, des kurzen Stiels und der Schrotfüllung im Hammerkopf sehr kraftvolle Schläge möglich. Da die Schrotfüllung beim Aufprall der Schlagfläche verzögert folgt, wird durch den verminderten Rückprall die Schlagenergie optimal ausgenutzt.“

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Zudem soll die Arbeit mit dem Blackcraft sicherer, gelenkschonender und geräuschärmer als mit einem herkömmlichen Stahlhammer sein. Erhältlich ist der Schonhammer mit einem Durchmesser von 40 bis 60 Millimeter. Wer mehr Kraft braucht, zum Beispiel beim Lösen von Lkw-Rädern, bekommt mit dem rückschlagfreien Supercraft-Vorschlaghammer mit Nyloneinsätzen und einem Gesamtgewicht von 4.410 Gramm die passende Lösung.

Volle Schlagkraft auch mit ölverschmierten Händen

Welcher Kfz-Mechaniker kennt es nicht? Öl- und fettverschmierte Hände sind im Arbeitsalltag normal. Die Werkzeuge dürfen trotzdem nicht aus den Fingern rutschen. Die Lösung für kraftvolle Reparaturarbeiten mit hoher Schlagkraft ist laut Halder der Supercraft-Schonhammer mit bruchsicherem Dreikomponenten-Stiel sein. Er soll immer sicher in der Hand liegen. Der Grund: Der flexible Fiberglaskern ist mit ergonomisch geformtem Polypropylen und einer rutschfesten Elastomerschicht ummantelt. So lassen sich beispielsweise Simmerringe kraftvoll und mit sicherem Griff einschlagen – auch wenn die Finger nicht ganz sauber sind.

Wie beim Blackcraft soll die Schrotfüllung auch beim Supercraft sehr kraftvolle Schläge ermöglichen. Als weiteren Vorteil nennt das Unternehmen die austauschbaren Schlageinsätze aus Spezialnylon. Das Material sei hart, sehr verschleißfest und bruchsicher. Es splittere auch bei einem kraftvollen Schlag auf eine harte Kante nicht ab und eigne sich damit für die Montage scharfkantiger Werkstücke und Richtarbeiten – bei maximaler Arbeitssicherheit. Dank Roboter-Schweißverbindungen soll der Supercraft auch extremen Belastungen widerstehen. Halder bietet den Schonhammer in der Ausführung mit Dreikomponentenstiel in Durchmesser 40, 50 und 60 Millimeter an.

Der Simplex-Schonhammer mit einem Einsatz aus Kupfer und einem aus Weichmetall vereint zwei Hämmer in einem und soll mit zielgerichteter Kraft das Lösen von Tragführungsgelenken einfach machen. Damit haben Kfz-Mechaniker mit einem Griff sowohl den herkömmlichen Kupfer- als auch den Bleihammer zur Hand. Der Kupfereinsatz ist laut Anbieter der härteste Schlageinsatz im Simplex-Sortiment, ermöglicht sehr hohe Schlagkräfte und ist dabei schonender als ein Stahlhammer.

Der Weichmetall-Einsatz aus Aluminium ist hitzeunempfindlich und weicher als der Kupfer-Einsatz. Diese Simplex-Variante ist durch das verstärkte Tempergussgehäuse sehr stabil und soll allein schon durch das erhöhte Gewicht kraftvolle Schläge ermöglichen. Der ergonomisch geformte Fiberglasstiel soll gut in der Hand liegen und rutschfest sein. Zudem ist er unempfindlich gegen Feuchtigkeit. „Mit der Kombination aus Kupfer- und Weichmetall-Einsatz, Fiberglasstiel und verstärktem Stahlgussgehäuse zählt der Simplex zu den härtesten und stabilsten Schonhämmern und ist für extrem harte Schläge geeignet. Somit lassen sich zum Beispiel mit nur wenigen gezielten Schlägen festsitzende Gelenke auf engem Raum lösen“, ergänzt Volker Gernth. Alle Komponenten sind austauschbar und nachrüstbar. Dies schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch Ressourcen.

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