Schwacher Yen beflügelt Toyota

Autor / Redakteur: dpa / Jens Rehberg

Japans größter Autobauer hat seine Jahresprognose dank der Yen-Schwäche angehoben. Schon in den ersten neun Monaten des Ende März ablaufenden Toyota-Geschäftsjahres war der Nettoertrag um über 40 Prozent gestiegen.

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(Bild: Toyota)

Japans größter Autobauer Toyota hat seine Jahresprognose dank der Yen-Schwäche angehoben. Wie der Volkswagen-Rivale am Donnerstag bekanntgab, dürfte sich der Nettogewinn zum Bilanzstichtag 31. März auf umgerechnet rund 19,4 Mrd Euro belaufen. Zuvor war Japans Branchenprimus von circa 18 Milliarden Euro ausgegangen. Toyota rechnet damit, dass sich der Yen abschwächt, was die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns auf ausländischen Märkten verbessert. Ein niedriger Yen-Kurs macht Produkte aus Japan auf dem Weltmarkt attraktiver.

Der Umsatz des Autobauers dürfte sich zum Bilanzstichtag wie bislang erwartet auf etwa 240 Milliarden Euro belaufen, hieß es. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres war der Nettoertrag deutlich um 41,4 Prozent auf 17 Milliarden Euro gestiegen.

Bis Ende März will Toyota, zu dem der Kleinwagenspezialist Daihatsu und der Nutzfahrzeughersteller Hino Motors gehören, weltweit 10,73 Millionen Fahrzeuge absetzen, 30.000 mehr als bisher geplant.

Sorge bereitet dem Hersteller indes die Ausbreitung des Coronavirus in China. Toyota hatte vergangene Woche beschlossen, den Betriebsbeginn von vier dortigen Werken nach dem chinesischen Neujahr zu verschieben. Dies geschehe wegen des Ausbruchs des Virus und aufgrund einer entsprechenden Anordnung der Behörden. Man könne noch immer nicht entscheiden, wann die Werke in China wieder hochgefahren werden können, erklärte Toyota-Manager Masayoshi Shirayanagi. Man sei dabei, einzuschätzen, ob die Störung der Teilebeschaffung aus China die Fertigung in anderen Märkten beeinflusse.

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