Seat Ateca erschließt neue Käufergruppen und Preisregionen

Importeur will mehr als 100.000 Einheiten schaffen

| Autor: Andreas Grimm

Seat will mit dem Ateca in der Zulassungsstatistik weiter auf der Überholspur bleiben.
Seat will mit dem Ateca in der Zulassungsstatistik weiter auf der Überholspur bleiben. (Bild: Grimm / »kfz-betrieb«)

Seat Deutschland will sich mit dem Absatzplus des letzten Jahres von gut 3 Prozent nicht zufrieden geben. Auf einer Presse- und Marketingveranstaltung des Importeurs am Montag und Dienstag wurde deutlich, dass Geschäftsführer Bernhard Bauer in diesem Jahr die Zulassungsmarke von 100.000 Einheiten überspringen will. Konkretere Ziele nennt Seat jedoch nicht.

In dem Absatzrennen spielt in seinem ersten vollen Verkaufsjahr der Ateca naturgemäß eine wichtige Rolle. Und er hat bereits gut vorgelegt. 20.000 Bestellungen seien im vergangenen Jahr eingegangen, berichtete Bauer. Ausgeliefert werden konnten davon jedoch nur 6.900 Einheiten. Entsprechend viele Modelle haben die Seat-Händler für die kommenden Monate bereits im Vorlauf.

Der Ateca hat zudem die Aufmerksamkeit der Neuwagenkunden auf die Marke gelenkt. 2,5 Millionen Mal wurde das Modell auf der Seat-Webseite angeklickt, 75.000 Angebote für das Fahrzeug erstellten die Händler. Mit dem SUV erreicht Seat zudem laut Bauer neue Zielgruppen, darunter nicht zuletzt die zahlungskräftigeren älteren Neuwagenkäufer.

Für Handel und Importeur gleichermaßen erfreulich ist dabei der Trend zu einer hochwertigen Ausstattung des Ateca. 70 Prozent der Modelle werden in der höchsten Ausstattungsstufe „Xcellence“ bestellt. Der durchschnittliche Verkaufspreis bewegt sich laut Bauer auf 40.000 Euro zu. „Damit haben wir ein neues Preisniveau für Seat erreicht.“ In der günstigsten Variante kostet der Ateca derzeit 19.990 Euro.

Neue Kunden und neue Preisregionen bringen neue Erwartungen mit sich. Auch deshalb muss der Handel in eine neue CI investieren. Rund 75 Prozent der Betriebe haben die Außensignalisation inzwischen erneuert. In diesem Zusammenhang bekräftigte der Seat-Geschäftsführer, dass der Handel für die Kundenansprache eine wichtige Rolle spiele. Im vergangenen Jahr habe das Fabrikat 42 neue Vertriebspartner akquiriert, das Vertriebsnetz sei auf 572 Verkaufsstellen gewachsen.

Und die werden aller Voraussicht nach im laufenden Jahr ordentlich Arbeit bekommen, da das Fabrikat zahlreiche Modellneuheiten auf den Markt bringt. Das Leon-Facelift wird in allen Baureihen in Kürze starten. Dazu soll der Leon Cupra mit 300 PS noch sportlicher werden. Der Ibiza kommt als erstes Modell des Volkswagenkonzerns auf der neuen Kleinwagenplattform vollkommen überarbeitet in den Verkauf. Und mit dem Mini-SUV Arona dringt der Importeur voraussichtlich Ende des Jahres in ein weiteres neues Segment vor. „2017 wird ein erfolgreiches Jahr für uns und wir haben eine Menge zu erzählen“, fasste Bauer zusammen.

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