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Seat Früchtl sorgt für die Mobilität der Kunden

| Autor: Andreas Grimm

Das Seat-Autohaus Früchtl aus Pfatter bei Regensburg setzt auf junge Gebrauchte. Weil es die Kundenbedürfnisse damit punktgenau bedient, sind die Standzeiten gering. Das beschert ihm Platz acht des Vertriebs Awards 2016.

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Das Seat-Autohaus Früchtl in Pfatter bei Regensburg kommt als Mobilitätsdienstleister seiner Kunden auf Platz acht des Vertriebs Awards 2016.
Das Seat-Autohaus Früchtl in Pfatter bei Regensburg kommt als Mobilitätsdienstleister seiner Kunden auf Platz acht des Vertriebs Awards 2016.
(Foto: Grimm)

Die roten Teppiche im Autohaus Früchtl lenken die Blicke des Betrachters auf einen Seat Leon und der Verkäufer auf den Kunden. Trotz guter Sicht haben weder Rafael Schötz, Juniorverkäufer im 3. Lehrjahr, noch Verkäufer Manfred Morsack eine Chance. Quinta ist einfach schneller. Der Betriebshund, „unsere beste Verkaufsmitarbeiterin“, hat naturgemäß die feinere Nase für Besucher. Das Lob von Geschäftsführerin Claudia Früchtl-Ebner sollte aber nicht auf eine falsche Fährte führen, die Kunden des Seat-Händlers wissen das menschliche Verkaufs- und Servicepersonal sehr wohl zu schätzen. „Sehr kompetent“, „ausgezeichnete Kommunikation“, „Service, wie er im Buche steht“ lauten die Facebook-Kommentare auf dem Früchtl-Profil.

Die Rückmeldungen aus dem Markt haben ihren Grund. „Wir binden den Kunden durch unsere Nähe an uns“, sagt Claudia Früchtl-Ebner, die mit ihrem Bruder Peter das Autohaus in Pfatter bei Regensburg führt. Sie als Verkaufsleiterin, er als Chef in der Werkstatt. Das Autohaus ist immer für die Kunden da, hält immer mobil, wenn ein Unfallschaden oder eine Reparatur ihr Auto in die Werkstatt führt. In der ländlichen Gegend südöstlich von Regensburg ist das ein wichtiges Kundenbindungsinstrument. Dazu gehört beispielsweise auch der 24-Stunden-Notruf für die Kunden, den das Autohaus aus eigener Kraft stemmt. 25 Miet- und Leihwagen hat es im Schnitt für diese Mobilitätsdienste vorgesehen, die auch weiter entfernt wohnenden Kunden offenstehen. Claudia Früchtl-Ebner macht da keine Unterschiede, schließlich ist die Flotte auch ein Werbeträger.

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Die Sorge um die Mobilität der Kunden hat die Autohaus-Chefin inzwischen zu einem Kernthema ihrer Vertriebsstrategie gemacht. Seit dem vergangenen Jahr kauft sie gezielt junge Gebrauchtwagen aus dem Bestand von Seat Deutschland zu, um Kunden mit günstigen Angeboten zu halten oder zu gewinnen und um gegen eine starke regionale Re-Import-Konkurrenz zu bestehen.

Dass das Geschäft professionell läuft, beweisen die niedrigen Standzeiten der Gebrauchten, die stabil bei 30 Tagen liegen. Dazu werden die Gebrauchten vermarktet, noch bevor sie auf dem Hof stehen. „Sobald feststeht, welche Autos wir bekommen und an welchem Liefertermin, bieten wir sie unseren Kunden aktiv an“, erläutert sie. Im Schnitt stehen die Modelle nur 30 Tage auf dem Hof, der Umsatz mit den Gebrauchten schnellte vom Jahr 2014 auf 2015 um gut 60 Prozent in die Höhe.

Gezielte Vermittlung von Gebrauchten

Dazu kommt, dass die Gebrauchten allesamt sauber und fertig aufbereitet im Hof stehen, denn „ein Auto mag der Kunde nur kaufen, wenn es schön ist“, sagt die Autohaus-Chefin. Etwa zwei Tage braucht der Seat-Händler für die Aufbereitung. Dabei helfen das eigene Karosserie- und Lack-Zentrum und die große Werkstatt. Über sie können Reparaturen schnell abgewickelt werden können, zugleich bringen sie immer wieder Neukunden für Neuwagen oder Gebrauchte. Käufer für die Gebrauchten findet die Verkaufschefin vor allem in der Region und im eigenen Kundenstamm. Zudem spricht die Lage an der Bundesstraße 8 sowie die firmeneigene Freie Tankstelle die Laufkundschaft an. Das Angebot an Neuwagen diversifiziert der Händler zudem mit der Vermittlung von VW- und Audi-Neuwagen, „ein Standbein, das sich in den Jahren verstärkt hat“.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«