Herbrand-Gruppe Service ohne Papier

Autor: Martin Achter

Der Mercedes-Benz-Händler vom Niederrhein hat seine Werkstattsoftware neu vernetzt und erweitert, um Prozesse papierlos zu machen. Das nützt der Gruppe selbst und ihren Kunden. Aber auch andere Werkstätten können die Tools einsetzen.

Digitalisierter Werkstattprozess: Die Herbrand-Gruppe setzt auf papierlosen Service und hat dafür Software entwickelt, die auch andere Kfz-Betriebe einsetzen können.
Digitalisierter Werkstattprozess: Die Herbrand-Gruppe setzt auf papierlosen Service und hat dafür Software entwickelt, die auch andere Kfz-Betriebe einsetzen können.
(Bild: Andreas Stubbe)

Wie andere größere Händler und Mittelständler prüft auch die Herbrand-Gruppe regelmäßig, wie viele Drucker die Mitarbeiter im Unternehmen für unterschiedlichste Aufgaben tatsächlich benötigen. Der Ausdruck von Dokumenten kann viel Geld kosten; einerseits sind es die Geräte selbst, andererseits das benötigte Papier. Gerade bei manchem Diagnoseausdruck in der Werkstatt leuchtet das schnell ein, aber auch bei der Vielzahl der tagtäglichen Rechnungen. Die Herbrand-Gruppe hat für sich eine Lösung geschaffen, um diese Kosten weiter zu reduzieren. Das Ergebnis ist eine neue Software, die Serviceprozesse weitgehend papierlos macht. Das Konzept können auch andere Werkstattbetriebe nutzen.

Die Herbrand-Gruppe hat mit dem Konzept nicht bei null angefangen. Das Unternehmen entwickelt seit vielen Jahren Software für sich selbst und vermarktet diese zugleich an andere Kfz-Betriebe – auch Software für den Aftersales-Bereich. Dafür hat Herbrand mit Evosec seit 2007 ein gruppeneigenes Systemhaus. Dieses hat schon eine Reihe von Software-Tools für die Branche entwickelt. Jene für die papierlose Werkstatt sind die aktuellsten.

Über den Autor

 Martin Achter

Martin Achter

Ressortleiter Management & Handel / »kfz-betrieb«