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Spindler ernennt neuen Vertriebs-Geschäftsführer

Autor: Christoph Seyerlein

Die Würzburger Autohausgruppe Spindler schafft intern neue Strukturen. Neben einer neuen Marke hat das Unternehmen nun auch einen neuen Geschäftsführer für den Vertrieb gefunden.

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Richard Stadler (li.) bildet künftig gemeinsam mit Harald Krenn die Spindler-Geschäftsführung.
Richard Stadler (li.) bildet künftig gemeinsam mit Harald Krenn die Spindler-Geschäftsführung.
(Bild: Spindler)

Richard Stadler ist bei der Autohausgruppe Spindler ab sofort als Geschäftsführer für den Vertrieb verantwortlich. Wie das Unternehmen mit Sitz in Würzburg mitteilte, wechselt Stadler von der österreichischen Pappas Holding aus Salzburg nach Unterfranken. Dort wird er künftig mit Harald Krenn die Geschäftsführung bilden. In seiner neuen Funktion folgt Stadler auf Christian Wieser, der die Spindler-Gruppe verlassen hat.

Bei Pappas hatte der 46-jährige Stadler verschiedene Führungsposten inne. Unter anderem war er zeitweise Geschäftsführer des BMW-Bereichs. Auch als Brand Director für Alfa Romeo, Jeep und Maserati sowie für Gebrauchtwagen und Rent war er bei der Gruppe aktiv. Insgesamt elf Jahre verantwortete er als Geschäftsführer die deutschen Mercedes-Standorte von Pappas.

Laut der Spindler-Mitteilung gilt Stadler als Experte in der Ertrags- und Prozessoptimierung, der Reorganisation sowie im Vertrieb. Der neue Geschäftsführer selbst teilte mit: „Ich freue mich besonders darauf, in einer so spannenden und dynamischen Zeit in einem Familienunternehmen gemeinsam mit den Eigentümerinnen und Harald Krenn die Weichen für die Zukunft stellen zu können.“

Die Spindler-Gruppe hatte bereits kurz vor dem Jahreswechsel angekündigt, intern neue Strukturen zu schaffen. Seit dem November 2019 steht beispielsweise die kaufmännische Leitung unter der Führung von Marcus Bergter. Zudem gibt es für die Abteilung Neuwagen nun Markenverantwortliche, die standortübergreifend agieren. Die Bereiche Service, Großabnehmer, Gebrauchtwagen sowie Marketing arbeiten dagegen markenübergreifend.

Spindler wird Seat-Händler

Mit dem neuen Jahr hat Spindler zudem Seat als neues Fabrikat aufgenommen. Aktuell baut die Gruppe dazu den eigenen Standort an der Nürnberger Straße zum Seat-Zentrum Würzburg um. Im Sommer sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Bereits jetzt bietet Spindler dort Seat-Leistungen in den Bereichen Service und Großkunden an.

Die Spindler-Gruppe vertreibt Fahrzeuge der Marken VW Pkw, VW Nutzfahrzeuge, Audi, Skoda, Porsche und künftig Seat. Zu ihr gehören elf Betriebe in Würzburg, Kitzingen und Kreuzwertheim. Im vergangenen Jahr verkaufte das Unternehmen mehr als 9.000 Autos und erwirtschaftete einen Umsatz von 250 Millionen Euro. Für die 100 Jahre alte Spindler-Gruppe arbeiten rund 720 Mitarbeiter.

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Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«