Subaru: Boxer und Allrad als Marken-DNA

Autor Martin Achter

Der japanische Allrad-Hersteller setzt sich nicht nur optisch, sondern auch technisch vom Wettbewerb ab. Händlern will der Konzern dadurch Verkaufsargumente liefern.

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Subaru setzt in seinen Fahrzeugen auf Boxermotoren. Der Schwerpunkt der Autos liegt durch den Einsatz dieser Technologie niedriger, was die Fahrstabilität verbessern soll.
Subaru setzt in seinen Fahrzeugen auf Boxermotoren. Der Schwerpunkt der Autos liegt durch den Einsatz dieser Technologie niedriger, was die Fahrstabilität verbessern soll.
(Grafik: Subaru Deutschland)

Das Angebot, das Subaru seinen Käufern unterbreitet,
ist nicht alltäglich: Welche Marke sonst bietet Fahrzeuge konsequent mit permanentem Allradantrieb und Boxermotoren ausgestattet an? Subaru garniert dies mit einer fünfjährigen Vollgarantie – und liefert damit wichtige Verkaufsargumente.

Praktisch jedes Fahrzeug aus dem Hause Subaru – bis auf den Sportwagen BRZ – ist mit einem permanenten, symmetrischen Allradantrieb ausgestattet. Dies wirkt sich direkt auf die Fahrsicherheit aus. Denn die Verteilung der Antriebskraft auf vier Räder verlangt jedem einzelnen Rad weniger Arbeit ab. Der symmetrische Aufbau sichert zudem einen gleichmäßigen Antriebsfluss, eine ausgeglichene Gewichtsverteilung und ein neutrales Fahrverhalten.

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Daneben gewährleistet eine Radaufhängung mit langen Federwegen gute Bodenhaftung. In seinen leistungsstarken Modellen baut Subaru zusätzlich eine elektronische Stabilitäts- und Traktionskontrolle ein. Sensoren überwachen Geschwindigkeit, Stellung des Gaspedals, eingelegte Getriebestufe, Querbeschleunigung, Bremsstatus und Lenkradwinkel. Der Bordcomputer steuert mit diesen Daten Motorleistung, Drehmomentverteilung und Bremsen.

Eng verbunden mit dem Allradantrieb im Layout des Antriebsstrangs sind die Boxermotoren von Subaru. Boxermotoren sind flach gebaut. Die Kolben liegen sich horizontal gegenüber und gleichen dadurch ihre Kräfte aus. Deshalb laufen die Motoren besonders ruhig. Die flache Konstruktion hat einen weiteren Vorteil: Die Motoren können tief in der Karosserie verbaut werden. Entsprechend tief liegt der Schwerpunkt der Fahrzeuge. Dies stärkt die Fahrsicherheit in Kurven, in denen sich Autos gezwungenermaßen neigen. Liegt der Schwerpunkt höher, kann ein Fahrzeug leichter ins Schwanken kommen.

Subaru: Allrad auf allen Wegen
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Subaru hat großes Vertrauen in die Qualität seiner Fahrzeuge. Resultat ist eine Fünf-Jahres-Garantie auf Neufahrzeuge. Viele Händler nutzen diese Zusage Subarus, um im Kundenkontakt die Vorzüge der Fahrzeuge herauszustellen. Die Mobilität der Kunden wird über einen Schutzbrief abgesichert, der unter anderem Pannenhilfe und Leihwagenkosten während der Garantielaufzeit umfasst.

Neuwagenkunden macht Subaru fünf Zusagen:

  • Fünf Jahre Garantie bis 160.000 Kilometer Laufleistung
  • Fünf Jahre Schutzbrief
  • Zwölf Jahre Garantie gegen Durchrostung
  • Drei Jahre Garantie gegen Oberflächenkorrosion
  • Zwei Jahre Garantie auf Original-Ersatzteile und Zubehör

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