SUVs treiben BMW-Absatz

Mini-Verkäufe auf Jahressicht im Minus

| Autor: Andreas Wehner

BMW baut den X3 seit dem vergangenen Jahr nicht mehr nur in den USA, sondern auch in China.
BMW baut den X3 seit dem vergangenen Jahr nicht mehr nur in den USA, sondern auch in China. (Bild: BMW)

BMW hat im September beim Absatz weiter zugelegt. Der Münchner Autobauer verkaufte im vergangenen Monat 248.648 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Das entspricht einem Plus von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im bisherigen Gesamtjahr steht mit 1,866 Millionen ausgelieferten Einheiten ein Zuwachs von 1,7 Prozent in der Absatzbilanz.

Die Kernmarke BMW legte im vergangenen Monat um 4,8 Prozent auf 210.427 Verkäufe zu. In den ersten neun Monaten dieses Jahres lieferte der Autobauer 1,601 Millionen BMW-Fahrzeuge aus – ein Plus von 2,2 Prozent. Mit zweistelligem Wachstum haben im bisherigen Jahresverlauf dazu vor allem die SUVs X3 (+74 %) und X4 (+43,4 %) beigetragen. Im ersten halben Jahr nach Markteinführung wurden zudem bereits 25.125 Einheiten des neuen Luxus-SUVs X7 an Kunden auf der ganzen Welt ausgeliefert.

Und vor allem auf luxuriöse Fahrzeuge legt der Autobauer aktuell ein besonderes Augenmerk. „Nach der erfolgreichen Markteinführung der neuen BMW 7er Reihe, des BMW X7 sowie des BMW 8er Coupé und des BMW 8er Cabriolet ist seit September auch das BMW 8er Gran Coupé im Handel erhältlich. Mit dieser Modelloffensive bauen wir unsere Position im renditestarken Luxussegment weiter aus“, sagte BMW-Vertriebsvorstand Pieter Nota. Der Autobauer will den Absatz von Luxusfahrzeugen deutlich steigern.

Rolls-Royce rollt

Auch bei Rolls-Royce läuft es aktuell gut. Von Januar bis September steigerte das britische Luxusfabrikat die Verkäufe um 42 Prozent auf 3.777 Einheiten. Somit sieht sich der Hersteller auf Kurs für ein starkes Jahr 2019.

Mini liegt dagegen trotz einer Steigerung um 2,9 Prozent auf 37.786 Einheiten im September auf Jahressicht noch im Minus. 261.024 Auslieferungen in den ersten neun Monaten entsprechen einem Rückgang um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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