LKQ Teileriese lässt Krise vorerst hinter sich

Von Jakob Schreiner

Das vergangene Jahr sei das profitabelste der Unternehmensgeschichte, berichtet der US-Teileriese. Und LKQ will weiter wachsen – durch Zukäufe von geschwächten Konkurrenten. Doch es bleiben auch Risiken bestehen.

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Trotz wirtschaftlicher Unwägbarkeiten: Der US-Teileriese LKQ will in Europa weiter wachsen.
Trotz wirtschaftlicher Unwägbarkeiten: Der US-Teileriese LKQ will in Europa weiter wachsen.
(Bild: LKQ)

Der US-Teileriese LKQ lässt die Auswirkungen der Coronakrise hinter sich. Der Konzern konnte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2021 um 12,6 Prozent auf 13,1 Milliarden US-Dollar steigern, wie LKQ am Freitag mitteilte. Das jetzt zweistellige Wachstum ist allerdings nur bedingt aussagekräftig, da das Unternehmen 2020 Corona-bedingt einen Umsatzverlust von sieben Prozent hinnehmen musste.

Auch das letzte Geschäftsjahr war laut CEO Dominick Zarcone von erheblichen Störungen in den Lieferketten, Arbeitskräftemangel und Inflationsdruck geprägt. Dennoch war 2021 für LKQ demnach das profitabelste Jahr in seiner Geschichte.

In Europa lief es für den US-Konzern im vergangenen Jahr wieder besser. Der Umsatz von LKQ Europa belief sich auf 6,1 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 10,4 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2020 entspricht.

Das laufende Geschäftsjahr ist laut Europa-Chef Arnd Franz von vielen Unsicherheiten geprägt, die sogar noch zugenommen haben. Dazu zählten unter anderem die anhaltend hohe Inflation, nach wie vor Covid-19 sowie die bestehenden Schwierigkeiten in den globalen Lieferketten.

Dennoch blickt er zuversichtlich auf das Jahr 2022 und kündigt an, dass LKQ vor allem in Ost- und Westeuropa weiter wachsen möchte. Unternehmensangaben zufolge will LKQ unter anderem durch den Zukauf geschwächter Teilehändler nach der Krise überproportional wachsen.

LKQ beschäftigt in Europa nach eigenen Angaben 26.000 Mitarbeiter in mehr als 20 Ländern. Der Teileriese betreibt in Europa nach eigenen Angaben über 1.000 Niederlassungen und beliefert rund 100.000 freie Werkstätten.

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