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Tesla entkommt der Produktionshölle

| Autor / Redakteur: dpa / Andreas Grimm

Das Interesse an Tesla-Modellen wächst und auch die Produktion fährt immer stärker hoch. Damit könnte der Autobauer im laufenden Quartal das selbst gesteckte Ziel von über 100.000 Einheiten erreichen. Nun wachsen die Herausforderungen an anderer Stelle.

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Tesla wirtschaftet weiterhin nicht nachhaltig profitabel.
Tesla wirtschaftet weiterhin nicht nachhaltig profitabel.
(Bild: Tesla Motors)

Tesla-Chef Elon Musk hat seinem Elektroautokonzern mit der Aussicht auf neue Rekordzahlen kräftig Auftrieb an der Börse gegeben. „Wir haben die Chance, unser erstes Quartal mit 100.000 Auslieferungen zu erreichen“, schrieb Musk in einer am Donnerstag vom Branchenblog „Electrek“ veröffentlichten E-Mail an Tesla-Mitarbeiter.

Die Nachfrage sei so stark, dass Tesla im letzten 110.000 Bestellungen verbuchen könnte, hieß es in Musks Rundschreiben weiter. Die Herausforderung sei nun, die Autos zügig an die Kundschaft zu bringen. Dazu müsse Tesla zum Quartalsende so viele Ressourcen wie möglich aufbieten.

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Anlegern gefiel das: Teslas Aktien gingen mit einem Plus von über sechs Prozent aus dem Handel. So stark hat der Kurs seit fast vier Monaten nicht mehr zugelegt. Im zweiten Quartal hatte Tesla gut 95.000 Autos ausgeliefert und damit seinen bisherigen Bestwert erreicht.

Musk braucht Rekorde, um seine hohen Ziele zu erreichen. 2019 will er insgesamt 360.000 bis 400.000 Wagen ausliefern. Dafür müssen im laufenden und kommenden Vierteljahr sechsstellige Produktionszahlen erreicht werden. Vor allem der günstigste Tesla Model 3 ist gefragt, doch hier sind die Gewinnspannen geringer als beim Model S und Model X. Trotz des Booms gab es zuletzt Verluste.

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