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Ungelöste Probleme setzen Nissan-Händlern zu

Autor: Christoph Baeuchle

Die Nissan-Partner haben schwere Zeiten hinter sich. Und sie fürchten, dass diese noch nicht vorbei sind. Denn viele Probleme sind ungelöst, zum Teil seit Jahren. Auf der Mitgliederversammlung fordern die Händler endlich Lösungen.

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Die Nissan-Partner bestätigten ihre Vorstandsmitglieder im Amt: (v.li.) Jürgen Mattern, Marlies Wegener, Alfred Gabrisch und Geschäftsführer Thorsten Herzog.
Die Nissan-Partner bestätigten ihre Vorstandsmitglieder im Amt: (v.li.) Jürgen Mattern, Marlies Wegener, Alfred Gabrisch und Geschäftsführer Thorsten Herzog.
(Bild: Baeuchle/»kfz-betrieb«)

Die Umstrukturierungen und Sanierungen von Nissan sowie jahrelang ungelöste Probleme haben den Händlern der japanischen Marke schwer zu schaffen gemacht. Während der Importeur den Talboden erreicht sieht, zweifeln die Händler daran. „Unsere Probleme aus dem vergangenen Jahr sind zum größten Teil noch da“, kritisierte Marlies Wegener, Vorstandsmitglied des Verbands der Nissan-Vertragspartner Deutschland, der seine Mitgliederversammlung am Freitag in Berlin abhielt.

Einige Probleme gibt es schon seit Jahren: zum Beispiel die mangelhafte IT. Mit seinen Lösungen ist der Importeur im Vergleich zu Wettbewerbern weit hinten dran. Zum Teil müssen die Händler die Daten noch von Hand eingeben. „Es werden Systeme eingeführt, die noch nicht marktreif sind“, kritisierte der scheidende Vorstand Markus Walter. „Man geht wohl davon aus, dass der letzte Tester der Händler ist.“