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Variabler Schutz bei Funkenflug und Strahlung

Autor: Dr. Holger Schweitzer

Funkenflug, Hitze und Strahlung: Vor diesen Gefahren müssen sich Schweißer schützen. Je nach Arbeitsprofil der Mitarbeiter bietet der Textildienstleister Mewa drei unterschiedliche Varianten an Schutzbekleidung an.

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Schutz vor Hitze, Strahlung und Funkenflug: Für gelegentliches, häufiges und permanentes Schweißen hat Mewa eine Schutzkleidung in drei Varianten entwickelt.
Schutz vor Hitze, Strahlung und Funkenflug: Für gelegentliches, häufiges und permanentes Schweißen hat Mewa eine Schutzkleidung in drei Varianten entwickelt.
(Bild: Mewa)

Schweißen gehört zweifelsfrei zu den gefährlichen Tätigkeiten in Kfz-Werkstätten. Damit die Mitarbeiter hierbei optimal vor Hitze, Strahlung und Funkenflug geschützt sind, ist das Tragen von zertifizierter Schutzbekleidung vorgeschrieben.

Wie diese beschaffen sein sollte, hängt dabei davon ab, wie häufig und intensiv ein Mitarbeiter im Alltag schweißt. Der Textildienstleister Mewa hat deshalb eine entsprechende Schutzkleidung in drei Varianten entwickelt: für gelegentliches, häufiges und permanentes Schweißen.

Von kleinen Metallspritzern bis zu extremem Hitzeschutz

Mitarbeitern, die lediglich gelegentlich schweißen, wie etwa Elektriker, Mechatroniker und Instandhalter, empfiehlt das Unternehmen die Variante „Dynamic Flame“. Die Kleidung soll bei kleinen Metallspritzern sowie bei kurzzeitigem Kontakt mit Flammen und bei Strahlungswärme schützen.

Wer hingegen permanent schweißt, benötigt eine intensiveren Schutz und sollte laut dem Textildienstleister auf die Variante „Dynamik Flame Extreme“ zurückgreifen. Diese zeichnet sich nach Unternehmensangaben durch ein robustes Gewebe aus, das extremen Hitzeschutz bietet. Dies sei beispielsweise in der thermischen Metallbearbeitung erforderlich, wie sie im Fahrzeugbau vorkommt.

Gefährdungsanalyse unerlässlich

Eine Zwischenvariante, die auf häufiges Schweißen ausgelegt ist, soll ab Mitte 2020 erhältlich sein. Die Einteilung in die drei Produktkategorien ist laut dem Hersteller jedoch lediglich als Anhaltspunkt zu verstehen. „Die Auswahl der geeigneten Schutzkleidung richtet sich immer nach der Gefährdungsanalyse des Arbeitsplatzes, so wie der Arbeitgeber sie erstellt hat“, erklärt Silvia Mertens, Leitung Produktmanagement Mewa.

Mit den drei Kleidungsvarianten will man den passenden Schutz mit maximaler Bewegungsfreiheit und Tragekomfort verbinden. Im Design passt die Schutzkleidung zur normalen Arbeitskleidung, wodurch ein einheitliches Erscheinungsbild für alle Mitarbeiter eines Betriebes gewährleistet werden soll.

Der Textildienstleister bietet die Kleidung im Sharingverfahren an. Das Unternehmen übernimmt für die Betriebe dabei das Lagern, Beschaffen und die Pflege der Textilien.

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Über den Autor

Dr. Holger Schweitzer

Dr. Holger Schweitzer

Redakteur, Ressort Technik, Vogel Communications Group GmbH & Co. KG