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VDA: BMW-Chef Krüger folgt auf Zetsche

| Autor: Andreas Grimm

Der Abschied von Daimler-Chef Dieter Zetsche hat auch auf den Verband der Automobilindustrie Auswirkungen. Zetsche macht im Präsidium des Lobbyverbands Platz für den Vorstandschef des Premium-Konkurrenten BMW, Harald Krüger.

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Geregelte Nachfolge: BMW-Chef Harald Krüger (li.) übernimmt das Amt des Vizepräsidenten des VDA von Ex-Daimler-Chef Dieter Zetsche (Archivbild von Verkündung der Zusammenlegung der Carsharing-Dienste der Hersteller).
Geregelte Nachfolge: BMW-Chef Harald Krüger (li.) übernimmt das Amt des Vizepräsidenten des VDA von Ex-Daimler-Chef Dieter Zetsche (Archivbild von Verkündung der Zusammenlegung der Carsharing-Dienste der Hersteller).
(Bild: Daimler)

BMW-Vorstandsvorsitzender Harald Krüger rückt im Verband der Automobilindustrie (VDA) ins Präsidium auf. Er übernimmt die Aufgaben als Vizepräsident des VDA und Vertreter der sogenannten Herstellergruppe I vom bisherigen Daimler-Chef Dieter Zetsche. Krüger war bereits seit Juni 2015 Mitglied des VDA-Vorstands.

Seine Wahl war mit dem Ausscheiden von Zetsche aus dem Vorstand der Daimler AG notwendig geworden, der bisher die Fahrzeughersteller im VDA-Führungsgremium vertreten hatte. Zetsche war im November 2006 in Vorstand und Präsidium des VDA gewählt worden, seit 2008 war er dessen Vizepräsident.

Zetsche habe die Arbeit des VDA in Vorstand und Präsidium mit hohem Engagement unterstützt, würdigte VDA-Präsident Bernhard Mattes dessen fast dreizehnjährige Tätigkeit für den Verband. Zudem hatte er sich auch auf europäischer Ebene für die Automobilindustrie eingesetzt – als Präsident des europäischen Dachverbandes ACEA.

Als Vertreter der Daimler AG nimmt der neue Vorstandsvorsitzende Ola Källenius nun die Interessen des Autobauers im VDA wahr. Er wurde bereits in den Vorstand gewählt.

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 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«