Ehemaliger Fiat-Händlerverband Verbandsfusion rückt näher

Von Jens Rehberg 1 min Lesedauer

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Die Kooperationen unter den sechs Stellantis-Partnerverbänden werden intensiver. Alles andere wäre auch schlicht ineffizient.

(Bild:  Rehberg/VCG)
(Bild: Rehberg/VCG)

Der Verband der Stellantis Konzern-Händler und -Servicebetriebe Deutschland (FCA-Schwerpunkt) hat auf seiner Mitgliederversammlung Mitte Juni in Frankfurt den Beschluss gefasst, Gespräche über mögliche Zusammenschlüsse mit anderen Verbänden zu starten. Wie aus einer Presseerklärung des Partnerverbands hervorgeht, gelte es, die Interessenvertretung gegenüber dem Herstellerkonzern Stellantis zu bündeln, das Stimmgewicht zu erhöhen und parallel laufende oder auch sich widersprechende Positionierungen zu vermeiden.

Diskussionen um mögliche Fusionen gibt es in der teils unübersichtlichen Fabrikatswelt des Vielmarkenkonzerns schon seit Jahren. Im Spätsommer 2024 dann vereinbarten die drei größeren Stellantis-Partnerverbände aus dem Opel- sowie den ehemaligen FCA- und PSA-Netzen eine engere Zusammenarbeit unter einer Art Dachverband. VDOH (Opel), VCDP (Peugeot, Citroën) und JARFD (Jeep, Alfa, Fiat) gelten als vergleichsweise herstellerfreundlich und den Interessen der volumenstarken Vertriebspartner zugeneigt.

Der Verband der Stellantis-Markenpartner (Peugeot-Schwerpunkt), die Interessengemeinschaft der Opel-Spezialisten Igedos sowie der Verband der Stellantis Konzern-Händler und -Servicebetriebe (FCA) dagegen verstehen sich eher als Vertreter der kleineren Vertragspartner und agieren dem Hersteller gegenüber traditionell offensiver. Auch diese drei Interessenvertretungen vereinbarten mittlerweile eine engere Zusammenarbeit – zunächst über gegenseitige Verbandsmitgliedschaften und den damit verbundenen intensiveren Austausch.

Zu der jüngsten Absichtserklärung des ehemaligen Fiat-Händlerverbands sagte Thomas Gauch, aktuell Vorstandssprecher des Jeep-, Alfa- und Fiat-Händlerverbandes, auf Anfrage: „Wir haben davon gehört, es gab aber noch keine Gespräche hierzu.“ Grundsätzlich sei man für alles offen, so Gauch weiter, sofern es zielführend ist.

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