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Vier Rückrufe bei PSA-Fabrikaten

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Wehner

Für verschiedene Pkw-Modelle aus dem Hause PSA gibt es einige Rückrufmeldungen vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Auf der Liste der Behörde stehen diesmal DS3, Citroën C3 und C4, sowie Peugeot 208, 2008 und 5008.

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Der Citroën C3 gehört zu den PSA-Fahrzeugen, denen aktuell ein Werkstattaufenthalt bevorsteht.
Der Citroën C3 gehört zu den PSA-Fahrzeugen, denen aktuell ein Werkstattaufenthalt bevorsteht.
(Bild: Citroën)

Für Pkw aus dem Hause PSA gibt es wieder einige Rückrufmeldungen vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Die jüngste richtet sich an 1.025 Halter eines Citroën C3 und C4 der Baujahre 2018 und 2019. Die Beamten warnen vor einer eingeschränkten Spurstabilität, sollte eine Ballastvorrichtung im Heckbereich des Fahrzeuges fehlen. Ist dies der Fall, erfolgt im Rahmen der Aktion mit dem Herstellercode „GYW“ eine Nachrüstung.

Ebenfalls aus dem Januar stammt eine KBA-Meldung für den Peugeot 5008 aus dem Produktionszeitraum 19. März 2018 bis 6. Februar 2019. „Das Ersatzrad kann sich aufgrund eingeschränkter Verschraubung vom Fahrzeug lösen und in den Verkehrsraum gelangen“, heißt es dort. In Deutschland steht der Rückruf „JRV“ laut Behörde für 1.331 Fahrzeuge an, weltweit sind nach Informationen der Redaktion fast 36.000 Einheiten betroffen. Die Werkstattmitarbeiter überprüfen die Befestigungen des Reserverads. Ein Austausch des Bolzens für die Halterung sei nicht einmal bei einem Promille der einbestellten Fahrzeuge notwendig, betonte ein PSA-Sprecher auf Anfrage.

Weiterhin zu erwähnen sind Rückrufe für zwischen Mai und September 2019 gebaute DS3 wegen des möglichen Kraftstoffaustritts aufgrund eines fehlerhaft gefertigten Kraftstofftanks (Code „GYE“) und für den Peugeot 208 und 2008 wegen brüchiger Befestigungsschrauben der Hinterachse. Der Umfang der Aktion „JLU“ ist allerdings begrenzt, da die Löwen-Modelle nur zwischen dem 12. und 21. März 2019 vom Band liefen.

Laut KBA sind von den weltweit 459 Einheiten, bei denen ein Schraubentausch ansteht, ganze zwei in Deutschland registriert. Vom DS3 sind es hierzulande 478. Der PSA-Sprecher erklärte dagegen, dass von beiden Maßnahmen keine Fahrzeuge in Deutschland betroffen seien.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist