Rebranding? Volkswagen soll in den USA künftig (teilweise) Voltswagen heißen

Autor: Christoph Seyerlein

Aprilscherz, Fake oder doch kein Spaß? Auf der VW-Website in den USA war für kurze Zeit eine Mitteilung zu sehen, wonach der Hersteller seine Elektroautos künftig unter dem Namen Voltswagen verkauft. Steht nun das nächste Rebranding bei den Wolfsburgern an?

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Volkswagen bzw. Voltswagen will auch in den USA bei der Elektromobilität Tempo machen.
Volkswagen bzw. Voltswagen will auch in den USA bei der Elektromobilität Tempo machen.
(Bild: Volkswagen)

Ist schon wieder 1. April? Fast. Eine Nachricht aus den USA rund um Volkswagen hat wohl bei den meisten direkt zum Blick auf den Kalender geführt. Auf der Presseseite des Herstellers erschien für kurze Zeit eine Mitteilung. Darin stand: Elektroautos von Volkswagen sollen in den USA künftig nicht unter dem Namen Volkswagen sondern unter Voltswagen laufen.

Nach kurzer Zeit war die Mitteilung wieder verschwunden. Dennoch sind sich verschiedene US-Medien, allen voran CNBC, sicher, dass es sich weder um einen Aprilscherz, noch um einen Fake handelt. Die Meldung sei einfach nur zu früh erschienen. Sie soll für den 29. April bestimmt gewesen sein. Teilweise hätten im Text noch Zitatblöcke gefehlt.

„Nette Idee“

Der Konzern selbst kommentierte die Mitteilung in den USA bislang nicht. CNBC ist sich dennoch sicher, keine Ente verbreitet zu haben und beruft sich dabei auf Insider. Ein Sprecher von VW Deutschland bezeichnete die Aktion gegenüber „T-Online“ aber zumindest als „nette Idee“.

Komplett aufgeben wollen die Wolfsburger ihren eigenen Namen in den USA aber offenbar nicht. Verbrenner-Modelle sollen auch weiterhin als Volkswagen verkauft werden.

Ein globales Rebranding im großen Stil erscheint derweil eher unwahrscheinlich. Erst im Herbst 2019 hatte Volkswagen im Rahmen der IAA in Frankfurt sein neues Markenerscheinungsbild vorgestellt. Gleichzeitig feierte auch der VW ID 3 seine Weltpremiere (den es in den USA nicht gibt). Die Möglichkeit, eine eigene E-Auto-Marke einzuführen, wäre dort also gut möglich gewesen.

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Fachredakteur Next Mobility