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VW Deutschland: Ihre Zukunft bestimmen Sie!

| Autor: Wolfgang Michel

Ob Vertrieb oder Service – ein „Weiter so!“ hilft weder dem Hersteller noch den VW-Händlern. Um Kunden und Interessenten künftig nicht an bestehende oder gar neue Wettbewerber zu verlieren, gibt es für 2017 eine gemeinsame digitale To-do-Liste.

(Bild: Volkswagen)

Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen.“ Dieses Zitat stammt von der Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. Übertragen auf die Automobilbranche heißt das, dass die Welt der vor zwölf Jahren sechsjährigen Mädchen und Jungen heute so aussieht: Tablets und Smartphones gehören für die jungen Erwachsenen ebenso zur digitalen Grundausstattung wie WLAN oder Flatrate. In ihrer digitalen Welt sind Apps, Facebook, Instagram, Youtube, Google und Co. fast so lebensnotwendig wie Essen und Trinken. Die meisten jungen Menschen würden „digital verhungern“, nähme man ihnen ihre Informations- und Kommunikationstools nur für wenige Tage weg. In ihrer Welt sind gedruckte Bücher, Zeitungen bzw. Zeitschriften oder Prospekte und Preislisten Relikte aus früheren Zeiten.

Und auch wenn die Älteren noch zur Tageszeitung oder Fachzeitschrift greifen, so gilt dennoch, dass wir uns unabhängig vom Alter beinahe täglich im Internet bewegen. Ob Ü30 oder Ü60 – die Menschen kaufen immer mehr online ein, regeln ihre Bankgeschäfte digital und buchen den Tisch im Restaurant via App oder virtuellem Kontaktformular. Das alles und noch viel mehr ist heute für die meisten von uns völlig selbstverständlich – nur die Autobranche ist in Deutschland selbst im Jahr 2017 noch nicht wirklich im digitalen Zeitalter angekommen.

Über den Autor

 Wolfgang Michel

Wolfgang Michel

Chefredakteur »kfz-betrieb«