Agenturmodell VW- und Audi-Händler fordern höhere Provisionen des Herstellers

Von Martin Achter

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Deutschlands VW- und Audi-Händler lehnen die Provisionen der Marken in deren Agenturmodellen ab. Auf einer Tagung beauftragten sie den Händlerverband, für eine bessere Beteiligung zu kämpfen. Und auch die Pläne für das Gebrauchtwagengeschäft stoßen auf Widerstand.

Einstimmige Ablehnung: Deutschlands VW- und Audi-Partner votierten auf einer Tagung geschlossen gegen die Agenturprovisionen des Konzerns in aktueller Höhe und gegen dessen Pläne, Leasingrückläufer künftig nur noch selbst zu vermarkten.
Einstimmige Ablehnung: Deutschlands VW- und Audi-Partner votierten auf einer Tagung geschlossen gegen die Agenturprovisionen des Konzerns in aktueller Höhe und gegen dessen Pläne, Leasingrückläufer künftig nur noch selbst zu vermarkten.
(Bild: Berlin & Cramer )

Deutschlands VW- und Audi-Händler fordern vom Volkswagen-Konzern eine bessere Vergütung ihrer Leistung für den Agenturvertrieb von Fahrzeugen im Auftrag des Herstellers. Auf einer Tagung am Donnerstag in Hannover hätten rund 800 anwesende Händler- und Servicepartner der Marken die Pläne des Herstellers hinsichtlich Provisionszahlungen einstimmig abgelehnt, wie der Volkswagen- und Audi-Partnerverband (VAPV) mitteilte. Zudem beauftragten die Partner den Verband mit weiteren Verhandlungen.

Je nach Marke liegen die aktuellen oder geplanten Provisionen für Händler in den Agenturmodellen im Neuwagenvertrieb bei sechs Prozent des Listenpreises von Fahrzeugen, wie verschiedene Händler im Gespräch mit »kfz-betrieb« erläuterten. Dabei setzen sich die Provisionen zu unterschiedlichen Teilen aus einer Grundvergütung und einem Bonus zusammen.