VW: Up soll A-Segment dominieren

Redakteur: Jens Rehberg

Vertriebs-Chef Werner Eichhorn formuliert im Gespräch mit »kfz-betrieb« selbstbewusste Ziele für den kleinen Neuankömmling aus Wolfsburg.

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Auf der IAA zeigt VW zahlreiche denkbare Up-Varianten.
Auf der IAA zeigt VW zahlreiche denkbare Up-Varianten.
( Vera Scheid )

VW will mit dem Up aus dem Stand heraus die Segment-Führerschaft erlangen. Das sagte VW-Vertriebs-Chef Werner Eichhorn am Mittwoch auf der IAA in Frankfurt im Gespräch mit »kfz-betrieb«. Mit Blick auf die KBA-Segmentzahlen würde das bedeuten, dass die Wolfsburger planen, im ersten vollen Verkaufsjahr 2012 rund 30.000 Einheiten des Kleinstwagens zu verkaufen, damit der Smart vom Segment-Thron gestoßen werden kann.

„Der Up ist kein Verzichtsauto“, kommentierte Eichhorn den jetzt veröffentlichten Einstiegspreis von 9.850 Euro. Das Basis-Modell komme mit voller Sicherheitsausstattung, unter anderem ESP. Spezielle Versicherungspakete für Fahranfänger machten den Up zudem als Neuwagen für junge Käufer erschwinglich.

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Auf dem Roll-Out-Plan der Wolfsburger ist als nächstes Mitglied der Up-Familie der Viertürer für das zweite Quartal 2012 terminiert, 2013 soll dann der Cross-Up sowie die Elektro-Version des Kleinstwagens folgen.

Die derzeitige Renditesituation im Handel bezeichnete der VW-Manager als überdurchschnittlich gut. Über alle Partnerbetriebe lag die Händlerrendite 2010 im Mittel bei 1,9 Prozent (VW-Exklusiv-Händler: 2,2 %). „Im bisherigen Jahresverlauf 2011 läuft es noch etwas besser“, so Eichhorn.

Längere Lieferzeiten bei einigen Modellen beziehungsweise Motorisierungen betreffen nach Eichhorns Aussage aktuell unter anderem den Tiguan. „Wir sind aber in der Lage, die Lieferzeiten sauber zu kommunizieren“, versichert der Vertriebs-Chef. Zudem könnten Kunden ihre Volkswagen-Bank-Leasingverträge bei Bedarf unkompliziert verlängern, sollte eine zugesagte Frist nicht eingehalten werden.

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